Selbständig bei Arbeitslosigkeit

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3 Antworten

Du kannst Dir beim Arbeitsamt ein Nebeneinkommen als Selbstständiger genehmigen lassen. Max Gewinn 165€ bei 14,5 Wochenstunden. Gewerbe muss nicht unbedingt angemeldet werden falls anmledefrei § 55b Abs. 1 GewO oder via Reisegewerbekarte. Spart evt. Kammerbeiträge. Wichtig wenn Anmeldung, nicht als Vollgewerbe, sondern als Nebengewerbe anmelden. Du musst dann bis zum 10. jeden Monats die Nebeneinkünfte melden mit Belegen. Einnahmen und Ausgaben nach Zahlungen verbuchen, also bei Ausgangsrechnungen erst wenn Zahlung erfolgt. AFA genauso wie bei Freiberuflern. All dies betrifft nur Einnahmen aus Arbeit. Keine Kap-Einkünfte oder Vermietung, Verpachtung PV-Anlagen, Patente etc. Wenn zu viele Wochenstunden auflaufen könnten, kann auch jemand eingestellt werden. Ich habe das vor Jahren auch praktiziert und einige Dinge (PV-Anlage) abgeklärt. Besonderheit: AFA geringwertige Wirtschaftsgüter war damals 182€ bei der Arbeitsagentur galt aber 410€!!!!

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Ja, das Arbeitsamt kann dich umfassend beraten. Oftmals werden vor der Selbstständigkeit auch Kurse angeboten, bei denen du etwas über die Selbstständigkeit lernst. Vor allem, wenn du noch nicht allzu viel Erfahrung hast, solltest du darauf nicht verzichten.

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Das Beste ist, sich beim Arbeitsamt beraten zu lassen, dann unverändert gibt es erhebliche Förderungen für (junge) Selbständige! Bereits im Vorfeld ein Gewerbe anzumelden hätte m. Meinung nach katastrophale Finanzfolgen - eben weil du dann ja aus Sicht des Arbeitsamtes gar nicht mehr arbeitslos wärst...

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EnnoBecker 10.12.2012, 16:03

Völlig richtig. Die Unterstützung durch das AA sollte man sicherlich nicht aus den Augen verlieren.

Das ist auf jeden Fall wichtiger als ein Gewerbe anzumelden.

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