Selbst. als Kleinunternehmer + Honorartätigkeit/Mini-Job

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  1. Du hast ein Gewerbe, ordnungsgemäß gemeldet. Alles top

  2. Du hast nun eine Honorartätigkeit als Dozentin. Das ist freier Beruf. Also ein zweiter Betrieb, mit extra E-Ü-Rechnung.

  3. Umsatzsteuerlich bist Du Unternehmerin (kleinunternehmerin nach § 19 UStG) und die Unternehmereigenschaft hat man nur einmal. Also mit den Rechnungen für die Kurse aufpassen, weil alles zusammen, wenn es die 17.500,- überschreitet, Dich im nächsten Jahr zur Regelbesteuerin macht.

  4. Scheinselbständigkeit sehe ich kaum, denn Du bist ja auch mit dem Gewerbe selbständig.

  5. Wie hoch wäre denn der Unterschied von Honorar pro Stunde zu Minijob Stundenlohn?Minimum 1,5 fach bei Honorar, wäre schon erforderlich.

Hm, das mit dem 2. Gewerbe leuchtet ein. Ist das denn auch so, wenn ich als Schneiderin dann Nähkurse anbiete? Natürlich ist eine 2. E-Ü-Rechnung nicht SO aufwendig, aber für einen Kurs im Monat vielleicht schon. Über die 17.500€ weiß ich Bescheid, ich behalte meine Einnahmen im Auge und wenn dann muss ich direkt richtig expandieren, vor allem wegen der Familienversicherung. Bisher bekomme ich 15€ pro Stunde, im Mini-Job dann 13€. alles nicht sehr viel, aber ich wollte erstmal testen, b mir das Unterrichten überhaupt Freude mach;)

Danke für die Antworten, denn so weiß ich nun, dass ich nicht einfach so wie bisher weitermachen darf (2. Gewerbe) - ich werde noch mal die Kurseinnahmen hochrechnen - vielleicht rechnet sich der Mini-Job dann alleine aufgrund der geringeren zu versteuernden Einnahmen.

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@Kathrin74

Bei den Verhältnissen sofort auf Minijob umstellen.

Überlege, bei den 13,- Euro zahlt der Arbeitgeber alle Abgaben. die 13,- euro werden pauschal mit 2 % versteuert (kann der Arbeitgeber dir abziehen, muss es aber nciht).

bei den 15,- Euro zahlst Du doch mindestens 20-25 % Steuer über die Einkommensteuererklärung.

Mit Minijob machst Du den besten Schnitt.

die Nähkurse als Schneiderin gehören mit in die gewerbliche Tätigkeit, weil sie damit direkt zusammen hängen

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Ich habe schon Bescheid gegeben, dass ich von nun an im Mini-Job angestellt sein möchte. Hierzu habe ich noch eine Frage. Als Kontoverbindung gebe ich dann mein Privatkonto an? Oder auch das Geschäftskonto für das Kleingewerbe?

Dies war ja meine erste Frage hier und ich bin begeistert wie schnell und kompetent mir geantwortet wurde. Danke!

Sinnvoller ist das Privatkonto. Es sind ja Einnahmen der Person Kathrin74 und nicht Einnahmen zur selbstständigen Tätigkeit.

Ja, bei Finanzfrage geht es erfreulich schnell und kompetent zu.

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Der Vorteil vom Minijob ist, dass der Verdienst nicht versteuert werden muss (d. h. gar nicht in der Steuererklärung anzugeben ist). Ob du durch den Minijob einen geringeren Stundenlohn erhälst, ist sicherlich verhandlungssache. Zudem stehst du hiermit rein rechtlich ggf. auf sicherern Beinen (wg. der Scheinselbstständigkeit).

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Ich habe kein Gewerbe o.ä. angemeldet. Muss ich das jetzt? Oder irgendwie mich als Selbständiger erklären? (Wenn ja, wie?)

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Oder kommt da mehr auf mich zu? Dann lasse ich das, direkt nötig hab ich's nicht.

Bin gespannt auf Eure antworten, danke im Voraus!

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Vielen Dank für Eure antworten.

linguin

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Ich soll ein Buch illustrieren, soll ich das als Minijob und Honorartätigkeit oder doch als Gewerbe und auf Rechnung machen - wie mache ich es richtig?

Überblick:

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Für mich stellt sich nun die Frage wie ich das am Besten mache um steuerfrei zu bleiben oder wenig "Papierkram" bei der Steuererklärung zu haben, bzw. mein Mann nicht lauter Zusatzformulare dazu bekommt.... oder IHM irgendwas zum Abzug gebracht wird...

Ich überlege also wie ich es machen soll:

  1. Auf Honorarbasis; und ich rechne die Stunden am Ende eines Kapitels ab (bleibt immer unter 400 EURO) (Rechnung schreiben?!)

  2. Als Minijob - mit monatlich festen und regelmäßigen 400 Euro - bei 40 Stunden Arbeit für das Projekt pro Monat

  3. über eine monatliche Rechnung vom "Eigenverlag" - als Kleinunternehmer?!, auch wenn die Tätigkeit nicht wirklich in eine Verlagstätigkeit passt? Oder ist die Tätigkeit unerheblich?

  4. oder gibt es da sogar noch eine Variante die mir gerade nicht geläufig ist?!

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Hintergrund: Ich bin wie gesagt verheiratet, wir haben zwei Kinder und mein Mann verdient außer Tarif. Allerdings ist er der "Finanzchef" in der Familie und ich würde mir gerne etwas dazu verdienen um nicht für jede kleine, persönliche Anschaffung fragen zu müssen! Ich bekomme quasi 100 Euro "Taschengeld" - "zur freien Verfügung", wie es sich auf meinem Kontoauszug lesen lässt :-( Ein kleines eigenes Einkommen von 400 Euro im Monat würde mich finanziell entlasten und ein wenig Freiheit für mich schaffen. Ich freue mich natürlich wenn ich davon möglichst wenig wieder an offizieller Stelle abdrücken muss .... Aber ich will alles richtig machen und soll meinem potentiellen "Arbeit- oder Auftraggeber" einen Vorschlag machen, wie wir abrechnen wollen .....

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  1. Darf ich überhaupt eine Rechnung ausstellen?
  2. Muss ich hierfür eine Steuernummer beantragen bzw. diese Tätigkeit anmelden? (möchte mich eigentlich nicht offiziell selbstständig machen bzw. gewerblich anmelden, bei den wenigen Malen sollte es auch bleiben)
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