Schweizer Bürger profitieren vom hohen Einkommensniveau und ihr Staat hält sich bei der Einkommensteuer und anderen Steuern recht zurück. Wie schaffen die das?

2 Antworten

Hallo,

das ist so nur zum Teil richtig.

Die Steuern lassen sich zunächst nicht 1:1 vergleichen, sondern sind Kantonsabhängig. Es ist also so, als wenn bei uns jedes Bundesland eigene Steuersätze und Abgabepflichten hätte. Am meisten profitieren davon ausländische Promis, die in der Schweiz lediglich eine Pauschalsteuer zahlen.

Dem hohen Einkommensniveau steht auserdem gegenüber, dass viele bei uns automatisch abgeführte Abgaben von den Schweizern selbst zu entrichten sind, insbesondere alles, was mit Gesundheits- unde Altersvorsorge zu tun hat. Und da langen die recht heftig zu.

Dazu kommen wesentlich höhere Lebenshaltungskosten. Das hat z.B. in den grenznahen Regionen zu einem Einkaufstourismus nach Deutschland, Österreich und Italien geführt.

Merke: den Schweizern gehts gut, aber sie leben auch nicht im Schlaraffenland.

Gruss

Walter

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass die Einkommenssteuer in der Schweiz niedriger ist als in Deutschland:

Fast alle Kantone erheben eine Vermögenssteuer (in der Schweiz schreibt man die wirklich mit 2 "s"). Die wird zusammen mit der Einkommenssteuer erfaßt und erhoben.

Wer Vermögen hat, zahlt mehr, in einigen Kantonen sogar viel mehr, Steuern als in Deutschland.

Im übrigen hat die Schweiz nicht zwei Weltkriege geführt und verloren. Die Zahl der kostenträchtigen Altlasten in kleiner als in Deutschland.

Hoch ist das Einkommen in der Schweiz nur für den, der Ausgaben nach deutschen Preisen rechnet.

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