Schwanger geworden in der Ausbildung

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2 Antworten

Machst Du eine Ausbildung bei der Du mit gefährlichen Stoffen zu tun hast? Dann wärst Du für die Zeit der Schwangerschaft freigestellt bei voller Bezahlung, denn Schwangere dürften nicht mit gefährlichen Arbeit belastet werden. Du könntest - nach der Geburt - dann sicher die Ausbildung weiter machen. Solltest Du die Ausbildung doch abbrechen, wäre der Kindsvater mit Unterhaltszahlungen für Dich gefordert, wenn Du wegen der Schwangerschaft nicht arbeiten kannst (z. B. Risikoschwangerschaft). Auch nach der Geburt des Kindes, ist er für mindestens 3 Jahre zum Unterhalt für Dich verpflichtet. Sollte er nicht zahlen können oder sich weigern, kannst Du natürlich Arbeitslosengeld I beantragen, wenn Du eine andere leichte Tätigkeit mindestens 15 h die Woche ausüben kannst. Wäre das Alg I zu wenig, kannst Du aufstockend (so daß es zu Deiner Existenz reicht) Arbeitslosengeld II beantragen. Nach der Geburt, kannst Du Elterngeld bekommen, evtl. auch Kindergeldzuschlag und Wohngeld.

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