Schulden von getrennt lebender Ehegattin

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3 Antworten

Klare Antwort: Nein.

Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs (Kleidung) kann der Ehegatte nur dann mit verpflichtender Wirkung für den anderen Teil abschließen wenn die Ehegatten nicht getrennt leben:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1357.html

Einen anderen Ansatzpunkt für eine Haftung gäbe es ohnehin nicht.

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Wenn Deine Noch-Ehefrau auf Deinen Namen gekauft hat, dann wird es haarig.

Falls die Rechnung aber auf den Namen deiner Frau lautet, sende diese an das Versandhaus zurück und teile denen die neue Anschrift deiner Noch-Ehefrau mit.

Den Hinweis an das Versandhaus bzgl. der "Manie" Deiner Frau würde ich mir allerdings tunlichst verkneifen - nicht das die falsche Schlüsse daraus ziehen.

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Selbst wenn du einen Güterstand der Zugewinngesellschaft hast, kann man bei Produkten die EINDEUTIG nur für eine der Personen bestimmt sind, darauf pochen, dass diese aus der Gleichung genommen werden.

Gerade bei Kleidung, die ja leicht einem Mann oder einer Frau zuzuordnen sind, kann man deutlich unterscheiden, wer die Bestellung aufgegeben hat und wer diese zahlen muss. Das einfachste wäre jedoch die Ware innerhalb von 14 Tagen zurück zu senden und das Geld wieder zu bekommen.

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