Schulden nach Tod von der Ehefrau einfordern?

5 Antworten

Gibt es einen Nachweis für Deine Forderung?

Wenn es "Geschwister typisch" auf Handschlag über den Tisch ging, ist es tot. Keine chance an das Geld zu kommen, ausser es gäbe Zeugen udn dann ginge es möglicher Weise über prozeß.

Wenn es eine Quittung gibt, die beide unterschrieben haben, dann würden beide gesamtschuldnerisch und solidarisch haften (zumindest höchstwahrscheinlich) und es gäbe Chancen.

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Nein, es gibt leider nur den Beleg, dass die Summe von meinem Konto auf ihr's überwiesen wurde.

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@Thomas8511
  1. Lautet das Konto Ihrers Bruders und der Schwägerin auf beider Namen?

  2. War die Zahlung mit einem Verwendungszweck versehen? Darlehn? lt. Vereinbarung?

Man könnte z. B. zumindest davon ausgehen, das jeder der Beiden zur Hälfte haftet, aber nur, wenn auch beide Namen im Konto stehen.

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@wfwbinder

zumindest davon ausgehen, das jeder der Beiden zur Hälfte haftet

Rechtsgrund für diese Behauptung? Seit wann haftet die Ehefrau für Zahlungseingänge selbst auf einem gemeinsamen Konto? Oder für Schulden ihres Mannes, wenn "Das Erbe wird voraussichtlich von allen Beteiligten ausgeschlagen, aus gutem Grund."?

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Als Nachweis habe ich lediglich den Kontoauszug der entsprechenden Überweisung

Damit kannst Du zwar nachweisen, dass sie den Betrag erhalten haben, aber nicht, dass Du ihn auch zurück forderst.

Ich frage mich allerdings, wieso Du anscheinend 3 Jahre seelenruhig auf die Rückzahlung gewartet hast und nun, wo es der Schwägerin finanziell offensichtlich sehr schlecht geht, darauf pochst, das Geld zurück zu bekommen.

Die Überweisung nutzt Dir wenig. Falls Du als Verwendungszweck Kredit geschrieben hast, so ist auch das zweifelhaft. Der Empfänger könnte das als Schenkung auffassen. Was Dir helfen könnte ist ein Schuldanerkenntnis auch als Zeugenaussage gegenüber Dritten. Wenn das Erbe ausgeschlagen wird eh alles sinnlos.

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