schuldanerkenntnis bei verkauften schulden

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4 Antworten

Ohne jetzt einen konkreten Fall dazu verfolgt zu haben, reine Logik:

Das Schuldanerkenntnis bestätigt, dass das Kreditinstitut die angegebene Forderung an Dich hat. Genau genommen: Zum angegebenen Zeitpunkt hatte.

Warum sollte diese Bestätigung noch Bestand haben, nachdem diese Forderung offensichtlich nicht mehr besteht?

Das Schuldanerkenntnis kann natürlich vor Gericht als Beweis herangezogen werden, dass die Forderung durch den Erwerber zu Recht besteht.

Convoy:

Eine Forderung (aus dem Schuldanerkenntnis) kann von dem Gläubiger (Kreditinstitut) durch Vertrag mit einem anderen (Inkassofirma) auf diesen übertragen werden (Abtretung). Mit dem Abschluss des Vertrages tritt der neue Gläubiger an die Stelle des bisherigen Gläubigers (§ 389 BGB).

Es wurde doch hier die konkrete Schuld verkauft. Das Schuldanerkenntnis ist doch im Grunde nur ein Beleg für die bestehende Schuld. Daher ist es natürlich auch weiterhin gültig.

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