Schülerfahrgemeinschaft

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3 Antworten

Alle Mitfahrer sind über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers mitversichert, egal ob es sich um eine Mitfahrt bei Gelegenheit oder um eine dauerhafte Fahrgemeinschaft handelt, ob man auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit privat mit dem Wagen unterwegs ist.

Das gilt sowohl, wenn der Fahrer an dem Unfall schuld ist, als auch, wenn er den Unfall verursacht hat, aber keine Schuld trägt, beispielsweise wenn er wegen eines Herzinfarktes die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hat.

Hat der Fahrer den Unfall schuldhaft verursacht, erhält er kein Geld. Der Kfz-Versicherer zahlt dann nur an die Mitfahrer Schadensersatz und Schmerzensgeld. Erstattet werden alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden bis zur jeweils vereinbarten Deckungssumme.

Inwiefern sich die Mitfahrer an den Spritkosten beteiligen, müsst Ihr deren Eltern klären, die Ihr ja über die Mitfahrgelegenheit informiert.

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Welzi 13.09.2013, 21:06

Hallo, danke erstmal für Deine Antwort. Also ich werde nächste Woche die Einverständiserklärung der Eltern fordern. Es heisst zwar die Eltern wissen Bescheid und hätten nix dagegen, aber schriftlich ist mir das lieber. Das Auto wird auch bald umgemeldet, sobald unser Neuer da ist. Werde dann mal nachfragen bei der Versicherung, was es mehr kostet, wenn man uneingeschränkte Haftung nimmt. Das mit den Spritkosten werden wir schon hinkriegen. Mein Sohn soll ja net verdienen. Nur da er ja noch Schüler ist und kein eigenes Einkommen hat, seh ich es nicht ein die Anderen mitzufinanzieren. LGle

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Primus 13.09.2013, 22:20
@Welzi

Hallo, eine Spritkostenbeteiligung sollte schon drin sein, denn die Preise sind heutzutage hoch genug und Bequemlichkeit hat auch seinen Preis ;-)

Was die Haftung betrifft, so ist durch die normale Kfz-Haftpflicht jeder Insasse mit ca. 7,5 Millionen Euro versichert. Aus diesem Grund wäre eine Insassen-Unfallversicherung eigentlich gar nicht nötig.

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Mitschüler zum Teil noch minderjährig sind, weiß ich nun nicht, ob wir nicht eine Einverständniserklärung der Eltern einholen sollen.

Das solltet ihr, und eine Haftungsbeschränkung unterschreiben lassen, die deinen Sohn gegen Forderungen absichert, die nicht von der gesetzl. Unfallversicherung (Wegeunfall) oder Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind.

Wichtige Tipps und der download zur auzufüllenden Erklärung für die Mitfahrer/Eltern unter http://mitfahrclub.adac.de/help/help

G imager761

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Ich sehe da kein Problem mit einer Einverständnisverklärung. Solang er das nicht gewerblich macht und die Mitschüler ihm das Geld quasi "freiwillig" geben, befördert er ja niemanden! Er hat einen Führerschein und kann mitnehmen, wen er will!

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