Schreiben der Sparkasse, empfehlen mir offene Immobilienfonds der DekaBank, gute Geldanlage? Rat?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

klingt ja ganz ok

Das ist in erster Linie für die Bank eine prima Sache denn bei den Immobilienfonds der Deka beträgt der Ausgabeaufschlag 5,26% und dieses Geld fließt aus Deinem Vermögen ab und in das Vermögen Deiner Sparkasse. Informiere Dich mal darüber, was Du dafür bekommst:

https://www.deka.de/decontent/produkte/investmentfonds/fondskategorien/immobilienfonds.jsp

Wenn ich diese Wertentwicklungen vergleiche mit denen von Aktienfonds überzeugt mich das nicht gerade zum Kauf. Achte im übrigen darauf, dass Fondsgesellschaften ihre Angaben schönen dadurch, dass sie so tun, als ob der Kunde den Ausgabeaufschlag nicht gezahlt hätte. Der muß aber erst einmal verdient werden. Ich bin mir sicher, dass Dein netter Kundenberater die Anteile nicht einigermaßen günstig bei Deka verwahren läßt, sondern Dir ein Depot bei der Sparkasse anlegt, für teuer Geld natürlich. Das mindert die Rendite noch weiter.

Da Du vom Thema keine Ahnung hast weißt Du nicht, dass unlängst etliche offene Immobilienfonds für immer ihre Pforten schließen mußtn weil sie die Rücknahmewünsche der Anleger nicht bedienen konnten. Diese Gefahr droht zwar den Deka-Immofonds nicht. Aber: Die anderen Fonds verkaufen gerade ihre Objekte und das könnte die Preise in diesem Segment drücken mit Folge auch für die Deka-Immofonds.

Meine Meinung als Fazit: Eine Anlage in Deka-Immofonds drängt sich nicht auf.

DH - sehr treffend. Die Formulierung "drängt sich nicht auf" gefällt mir auch sehr gut in diesem Zusammenhang...

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Wenn ich diese Wertentwicklungen vergleiche mit denen von Aktienfonds überzeugt mich das nicht gerade zum Kauf.

OIF sind eine völlig andere Anlageklasse als Aktienfonds: weniger Horizont, weniger Volatilität, trotzdem gute Performance. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...

Diese Gefahr droht zwar den Deka-Immofonds nicht.

Da waren im Strudel ebenfalls mit drin. Ein Kunde von mir hatte einen, der ebenfalls geschlossen wurde laut seiner Aussage. Ich kümmere mich um Deka weniger, weils wesentlich bessere Fonds gibt.

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@Privatier59

Dir auch :-) Was weiß ich. Im gespräch kam ich nur auf den Ablauf der Auflösung des von mir beratenen OIF zu sprechen und der Kunde meinte nur, es hätte ihn noch bei anderen OIF getroffen, u.a. bei dem von der Sparkasse. Da ich mich nicht um Deka kümmere, weiß ich weiter nichts.

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Eine mich überzeugende Anwort!

Ausgabeaufschlag 5,26%

Diesem AA steht eine Jahresperformance von 2,4 % (vor Steuern!) gegenüber. Der Sparkassenkunde verzichtet also ca. 3 Jahre auf jedwede eigenen Netto-Gewinne, nur um dem Spk-Berater die Provision zu ermöglichen.

Da ist selbst das Tagesgeld mit einer Verzinsung von 1,3 % p.a. bei der DKB besser und liquider: http://tagesgeld.fmh-rechner.de/rechner/fmh2/

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@LittleArrow

Nana, nun wollen mir mal nicht übertreiben. 5,00% ist der übliche AA in dieser Kategorie, 2,4% p.a. ist auch nicht die übelste Performance im Vergleich. 2,4 * 3 sind allerdings eher 7,2, also mit 3 Jahren Verzicht wurde doch stark gerundet. SO viel Rendite kosten auch die Steuern nicht, wenn man den steuerfreien Ausschüttungsanteil der letzten Jahre in dieser Klasse sieht. Ansonsten verzichtet man als Berater in dieser fragilen Zeit auf einen Teil des AA, damit der Kunde wieder in ein gesundes Aufwand-Verhältnis kommt.

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@Candlejack

Du darfst bei diesem Fonds ruhig genau den AA, dessen Vorfinanzierungskosten und den Ertrag nach Steuern rechnen. Ein Verzicht des Beraters wäre das zwar eine Hilfe, aber der Fonds, seine Performance und Anlagenunsicherheit wird dennoch nicht wesentlich besser. Vielleicht gibt es da schon bessere Geldanlagen mit Einlagensicherungsfonds?

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Ich würde das Schlußstatement von Privatier59 noch erweitern wollen:

Ein Investment in irgendwelche Deka-Fonds drängt sich überhaupt nicht auf. Diese sind stark mit Ausgabeaufschlägen, Managementgebühren und z.T. Performancefees belastet, liefern dafür jedoch keine überzeugende Performance.

Da würde ich Dir empfehlen, mal eine andere Beratung außerhalb der Sparkasse zu suchen. Wenn Du einen größeren Betrag anzulegen hast, wäre das auf jeden Fall eine lohnende Idee.

PS: Die Leute in der Werbung, die das rote Tuch schwingen und sich tolle Dinge leisten können, sind wahrscheinlich nicht die Kunden der Deka, sondern die sogenannten Berater der Sparkasse :-) Für mich ist Deka schon ein rotes Tuch :-)

Ich glaube schon, dass das Kunden sind. Die Frage ist doch eher, obs mit anderen Fonds ein besserer Urlaub / besseres Autos... geworden wäre oder gleichwertig in halber Sparzeit ;-)

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Sind dies gute Gründe um einer Mieterhöhung nicht zuzustimmen?

Also ich habe ein Schreiben von der Hausverwaltung bekommen, dass ich der Mieterhöhung zustimmen soll. Das erste Schreiben habe ich ignoriert. Im zweiten Schreiben wird daran erinnert, dass ich zustimmen soll und dass ansonsten eine Klage zur Zustimmung eingereicht wird. Ich möchte der Mieterhöhung jedoch aus folgenden Gründen nicht zustimmen:

-Ich wohne seit 27 Jahren in diesem Haus. Vorher in einer 2-Zimmerwohnung für 8 Jahre und Seit 99 in einer 3-Zimmerwohnung auf der selben Etage. Kann man dieses Argument in irgendeiner Weise gelten lassen?

-Darauf anknüpfend möchte ich sagen, dass das Gebäude im Allgemeinen seit Jahren immer mehr verkommt. Das Gebäude müsste innen mal komplett saniert werden. Manche Etagen stinken so sehr, dass man den Atem anhalten muss. Dann sind noch diverse Kleinigkeiten kaputt, die seit Jahren nicht erneuert werden. Wenn man das Haus betritt, denkt man, dass man in den 70ern ist. Gut ist nostalgisch, aber dennoch sollte es doch mal modernisiert werden?

-Aufgrund der Tatsache, dass das Haus verkommt, ziehen immer wieder Asoziale Menschen ein, die nicht immer wissen, wie sie sich benehmen sollen. Deswegen und auch weil das Gebäude und Gegend langsam verkommt sind auch viele Familien nach einem Jahr oder sogar nach paar Monaten sofort wieder ausgezogen

-Das Bad schimmelt und die Heizung war defekt. Ich habe persönlich beim Hausmeister einen Termin vereinbart. Jedoch wurde nur die Heizung repariert und die verschimmelten Stellen nur fotografiert. Nichts weiter. Und das selbe Spielchen zwei Mal. Einmal bei der Firma vorher die für das Gebäude zuständig war und das zweite Mal die aktuelle Firma die auch die Heizung repariert hat. So unverschämt wie der war hat der auch noch veruscht uns zu beschuldigen mit der Aussage, dass wir ja vllt den Schimmel verursacht haben könnten. Genau! Dann baut bitte ein Fenster ein! Von den Terminen habe ich keine E-Mails oder Anrufprotokolle, weil ich wie gesagt persönlich vor Ort war und einen Termin vereinbart habe, den er sich auch in seinen Terminkalender eingetragen hat.

-Bis auf eine Heizung heizt keine Heizung mehr

-Die Decke im Bad und die Wand des angrenzenden Schlafzimmers sind auch vom Schimmel betroffen

-Der Lack zweier Türen splittert ab (das wären wir auch Schuld gewesen laut dem Hausmeister)

-Türgriffe zweier Zimmer halten nicht mehr. D.h ein Zimmer muss immer abgeschlossen werden, damit die Tür zubleibt

Mir ist bewusst, dass die Mängel in unserer Wohnung alle beseitigt werden können. Wie sieht es aber danach aus?

Was vielleicht noch wichtig sein könnte ist, dass die Miete an Bouwfonds überwiesen wird, jedoch die Verwaltung eine Firma Namens Bautra übernimmt. Ich habe von anderen Mietern gehört, dass man sich besser direkt an die Bouwfonds wenden sollte, weil die sich sofort um einen kümmern. Würdet ihr mir empfehlen mit meinen angeführen Argumenten mich direkt an die Bouwfonds zu wenden oder anders handeln und mit Gegenklage gegen Bautra drohen?

Hier die Briefe:

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