Schmerzensgeld fahrlässige Körperverletzung?

3 Antworten

Arbeitsunfall = kein Anspruch auf Schmerzensgeld.

Wenn Du eine Rechtschutzversicherung hast, kannst Du versuchen Schmerzensgeld zu bekommen - den Versuch halte ich für eher wenig erfolgversprechend.

ja das war ein Arbeitsunfall. Deshalb war ich beim Durchgangsarzt. Ich habe eine Rechtsschutzversicherung! Dann werde ich ein Anwalt einschalten.
Die Baustelle war nicht abgesichert. Zuvor ist ein Kollege vor mir auch gestützt. Ihm ist aber nichts passiert außer eine Schürfwunde.
Danke für die Antwort

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Bei einer Rechtschutzversicherung würde ich mit der Anwaltshotline telefonieren und die Chancen besprechen. Immerhin war es nicht dein AG, sondern ein extern beauftragtes Unternehmen, die im Zweifelsfall dagegen versichert sind. Andererseits, tut das Not, Schmerzensgeld einzuklagen, wo du doch so glimpflich davon gekommen bist? Am Ende legt man dir Vorsatz aus und verklagt dich, weil du den Mangel hättest sehen müssen und "absichtlich" darüber gestolpert bist.

Danke für deine Antwort. Ich habe vergessen zuschreiben das es 4.00 Uhr morgens war. Und somit dunkel. Ich konnte somit nichts sehen.
Ich hatte 3 Zeugen und ein Kollegen dem das 20 min vorher auch passiert ist. Und er hat sich Gott sei Dank nichts getan. Mag sein das ich nur Prellung habe. Das hätte aber nicht sein müssen. Und Prellung sind auch sehr schmerzhaft 😣

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@piagirl

Zu doof, dass dich dein Kollege nicht darauf aufmerksam gemacht hat. Da du aber mit der Berufsgenossenschaft Kontakt haben wirst, würde ich die mal darauf ansprechen, wie es sich in so einem Fall verhält.

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@piagirl

Wieviel Schmerzensgeld erwartest Du denn bei 2 Tagen AU? Eine Rechtsschutzversicherung sollte man nicht überstrapazieren, bei zu häufiger Nutzung folgt irgendwann die Kündigung.

Ich würde erstmal das Verhalten der KV abwarten, ob die nach Erhalt des Unfallfragebogens den Verursacher in Regress nimmt.

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Hat der Durchgangs-Arzt den Arbeitsunfall bestätigt? Normalerweise werden Arbeitsunfälle nur anerkannt, wenn diese vor Ort durch Erst-Versorger bestätigt werden. Die Ärzte sind gehalten, keine AUs anzuerkennen, wo sie nicht vor Ort den Patienten behandelt haben.

Ich gehe davon aus, da es kein AU ist.

Aber wenn Menschen über offensichtliche Hindernisse stolpern wird das eh nix. Man hat keinen Rechtsanspruch auf einen ebenen Fussweg. Schießlich gibt es überall Treppenstufen, die nicht sonderlich sichtbar gemacht sind. Stellt sich noch die Frage ob die Baustelle überhaupt betreten werden durfte, wenn man nun schon weis, das dort gearbeitet wird. Da reichen dann 2 Hütchen für eine Absperrung.

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