Schließung Teilfonds DWS FlexPension- Wahl eines neuen Fonds. Was ist zu beachten?

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3 Antworten

Hast Du wirklich eine LV, oder evtl. eine Rentenversicherung?

KLV's/FLV's wurden gerne bis Ende 2004 verkauft. Aus "steuerlichen" Gründen wurde ab 2005 i.d.R. der Fokus auf KRV/FRV gesetzt.

Aus dem Bauch raus, würde ich auch die Entnahme raten, da die Gebühren in der Versicherung wahrscheinlich höher wie bei einem Fonds sind. 

ABER:

Wenn grundsätzlich eine Kapitalentnahme geplant ist, solltest Du 12 Jahre Haltedauer abwarten bzw. das 60. Lebensjahr, da sonst der Gewinn voll versteuert wird. Danach nur zur hälfte.

Bei einer Entnahme und Neuanlage fallen je nach Depot, beim Erwerb  Ausgabeaufschläge an. Wenn Du dann Dein Kapital entnimmst, fallen darauf wieder Steuern an.

Bei einem Jahr Restlaufzeit würde ich aus der Verfügbaren Auswahl etwas sehr konservatives nehmen.

Bei der Anlagepolitik des DWS Flexizins Plus bin ich skeptisch.

Euro-Geldmarktinstrumente, inklusive Asset Backed Securities (ABS). Konzentration auf gute und sehr gute Emittenten-Bonität (AAA bis A). Durch kurze durchschnittliche Zinsbindung (in der Regel 1 bis 3 Monate) nur geringes Zinsänderungsrisiko.

ABS (mit ähnlicher Bewertung) waren u.a. Auslöser der Bankenkrise. Kurzlaufende Papier könnten in Krisenzeiten nur schwer liquidierbar sein.

Auch sind die Managementgebühren bei einem ähnlich gelagert ETF sicherlich günstiger. 

Der DWS Flexizins Plus hat 0,29% Managementgebühren und hat in den letzten 12 Monate 0,25% Ertrag gebracht.

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Falls Du eine Rentenversicherung hast, ist die Vorführung eine Frage der Bedingungen. 

Wie hoch ist der garantierte Rentenfaktor pro 10.000€ Fondsvermögen zu Beginn des Rentenbezuges?

Wie lang ist die Rentengarantiezeit?

Wirtschaftlich macht das keinen Sinn. Bei einem Rentenfaktor von 30 hättest Du Dein Fondsvermögen erst nach knapp 28 Jahren zurück.

Emmotional ist der Vorteil - Du hast, so lange Du lebst, die zugesagte Rentenleistung. Der bezugsberechtigte (i.d.R. der Ehepartner) jedoch nur solange wie die Rentengarantie läuft. 

Versteuert wird die Rentenzahlung mit dem Ertragsanteil. Bsp. 18% Ertragsanteil (mit 65 J.), pers. Steuersatz 20%. Bei 100€ Rente würden damit 3,60€ an den Fiskus gehen.

Bei einem Fondsauszahlungsplan wäre der Gewinnanteil der "Renten" mit 25% Abgeltungssteuer (bzw. mit dem pers. Steuersatz) zu versteuern. 

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Besprechen Sie die Situation doch mit einem unabhängigen Berater. Diese Anlage ist sicherlich nur ein Aspekt. Ihre gesamte Vorsorge sollten Sie im Umfeld der jetzigen wirtschaftlichen Situation mit Ihrer Zukunftsplanung in Einklang bringen. 

Eine Ruhestandsplanung bietet sich dafür an.

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Kommentar von Sandra1979
30.10.2016, 17:19

Es ist eine Fondsgebundene Rentenversicherung mit

Kapitalwahlrecht,mit Kapitalwahlrecht bei Tod und garantierter Mindestlaufzeit bei Rente.
Die Idee ist auf jeden Fall, das Produkt aufzulösen und es sich auszahlen zu lassen. Fraglich ist nun noch ob man damit noch bis 12/2017 (frühest möglicher Rentenauszahlungsbeginn) wartet oder es sich gleich auszahlen lässt. Man hat ja doch ein gewisses Risiko wenn man mit der Auszahlung noch 1 Jahr wartet wie Hanseat schon angemerkt hat. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wäre die Besteuerung dann VOR 2017 bzw. VOR 60 Jahren eine volle Gewinnbesteuerung (mit 25% Abgeltungssteuer/KisT/SolZ) und DANACH 50%ige Gewinnbesteuerung mit (mit 25% Abgeltungssteuer/KisT/SolZ). Habe ich Sie richtig verstanden?





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Befindet sich Dein Guthaben zwischenzeitlich im plus ? Wenn ja, dann am besten sofort kündigen. Eventuell kommt eine Fortführung in Frage wenn der Vertrag vor 2005 begann.

Das ist ein s..teures Produktwelches auch mit einem vernünftigen Fonds (Aktienfonds) keine sinnvollen Renditen abwerfen kann. Wenn Aktienfonds, dann außerhalb eines Versicherungsmantels.

Und, sie froh dass Du diesen größtmöglichen Unsinn (DWS FlexPension) los bist.

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Kommentar von Sandra1979
23.10.2016, 12:17

Entschuldigung, für die späte Rückmeldung. Ja, das Guthaben beindet sich ziwschenzeitlich im Plus. Der Vertrag läuft seit 1.12.2005. Früheste Rentenauszahlung wäre ab 1.12.2017 und die vereinbarte Rentenauszahlung wäre ab 1.12.2019. Sie würden (Ihrer Antwort nach zu schließen) sofort kündigen und sich das Geld auzahlen lassen? Wenn ich das nicht vor dem 14.11.2016 tue, dann fallen ja vermutlich auch wieder Kosten für den Fondswechsel (Transaktionskosten, Ausgabeaufschlag) an?

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Hast du die Frage schon dem Vermittler des Vertrages gestellt? Der wird dafür bezahlt und haftet für Fehlberatung.

Antworten hier nehmen dem die Abeit ab.

Was der dir rät, kannst du hier reinstellen.

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Kommentar von Sammy760
23.10.2016, 19:45

Ich war noch nie ein Freund von "Garantie"-Fonds. Das Flex-Pension Konzept ist das beste Beispiel, dass Garantien in Nullzinsphasen nicht funktionieren können.

Nur wo siehst Du den Fehlberatung. 2005 war nicht erkennbar das die EZB "what ever it needs" Geld ohne Ende "druckt".

Rat bei Deinem "Vermögensberater" einzuholen und hier zu veröffentlichen wäre echt spannend.

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