Schlechtes Verhältnis der Kinder untereinander - wie sollte Testament aussehen?

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Deine Mutter kann alles testamentarisch regeln, auch die Berücksichtigung der Enkel. Sie muss lediglich sicherstellen, dass ihre beiden Kinder mindestens den Pflichtteil erhalten.

DH, so ist es

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Deine Mutter kann alles testamentarisch regeln,

Nun ist die im Zweifel demnach anzunehmende Teilungsansordnung n. § 2048 BGB eben für die Miterben einer Gesamthandsgemeinschaft nicht bindend und verhindert gerade keine Streitigkeiten über die Habseligkeiten :-(

Sie muss lediglich sicherstellen, dass ihre beiden Kinder mindestens den Pflichtteil erhalten.

Falsch. Vielmehr ist der Pflichteils(ergänzungs) anspruch der Kinder als gesetzl. Erben eine Nachlassverbindlichkeit, die sich an der Höhe des (fiktiven) Reinnachlasses im Erbfall (Sterbetag) bemisst.

Hierüber muss die Erblasserin weder Vorsorge treffen noch hätten die (Mit-)Erben einen Anspruch zu erfüllen, wenn der Nachlass unverkäuflich oder nicht werthaltig wäre: Ein Pflichtteilsanspruch kann auch 0 EUR betragen :-)

G imager761

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Es ist natürlich die Frage, um welche Werte es hier geht. Je größer die Summen sind, desto größer ist auch das Streitpotenzial. Das kann so weit gehen, dass sogar die Echtheit eines Testaments angezweifelt wird. Bei einen zu erwartenden Nachlaß in größerer Höhe würde ich daher das notarielle Testament vorschlagen. Dessen Echtheit kann niemand mit Erfolg anzweifeln.

Sodann kann man einzelne Vermögensgegenstände natürlich unter den Erben aufteilen. Entweder in Form einer Teilungsanordnung oder als Vorausvermächtnis. Bei der Teilungsanordnung ist immer das Problem, dass man sich dann doch über die Bewertung streiten muß.

Enkel könnte man als Erben benennen, muß aber immer daran denken, dass Kindern ein Pflichtteil in Höhe des halben Erbteilwertes zuseht.

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