Schlechtes Arbeitszeugnis - Gang zum Arbeitsgericht unvermeidlich?

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Eigentlich gibt es kein schlechtes Arbeitszeugnis. Es gibt nur nicht immer sehr gute. Z. B. "er war immer sehr bemüht" ist natürlich nicht gut, aber vom Ausdruck her auch nicht als schlecht zu beurteilen. Ein neuer AG liest zwischen den Zeilen. Wenn man die "Codes" nicht versteht, kann tatsächlich ein "gutes" Zeugnis schlecht sein.

Aber der AN hat einen Anspruch auf ein korrektes Zeugnis. Wenn er der Meinung ist, dass Positives fehlt und der AG nicht nachbessern will, muss er zum Arbeitsgericht. Ob das selbst dann, wenn er eine Änderung erzwingt, für die Zukunft hilft, wage ich einmal zu bezweifeln, wenn der neue AG einmal einformelles Gespräch mit dem alten AG führt.

Falls vorhanden würde ich zunächst eine Beratung durch den Betriebsrat empfehlen. Ansonsten Beratung durch einen Fachanwalt, der den Arbeitgeber zu konkreten Änderungen auffordert.

"Man" seid Ihr? Ihr könnt nicht zum Arbeitsgericht gehen! Ihr könnt dem Kollegen die Antworten übermitteln, aber eine fachliche Beurteilung solltet Ihr nicht vornehmen, sondern er sollte sich informieren.

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