Schlechterstellung Lebensversicherungen - hat man ein außerordentliches Kündigungsrecht?

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3 Antworten

Nein, hat man nicht.

Einmal, weil die zugesagten Leistungen ja nicht tangiert werden. Dann auch nicht, weil es keine generelle Schlechterstellung gibt. Die Reduzierung der Beteiligung an den Bewertungsreserven betrifft nur wenige, die bei Ablauf oder Kündigung von überhöhten Reserven profitieren, die das VU nie realiseren kann.

Die Beteiligung an den tatsächlichen Gewinnen der Unternehmen soll gerade dadurch stabilisiert werden.

Eine LV kann man ohnehin jederzeit kündigen (wenns keine bAV ist), aber die höhere Beteiligung an den Bewertungsreserven wird in der Regel die übrigen Nachteile nicht aufwiegen.

Viel Glück

Barmer

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Nein hat man nicht. Ist aber auch nicht nötig, weil man sowieso zum Ende eines jeden Ratenzahlungsabschnitts ordentlich kündigen kann.

Die Regelung mit den Bewertungsreserven gibt es ja noch nicht so lange, so dass es bei älteren Versicherungen zunächst zu einer Besserstellung kam, die nun zu einem Teil wieder zurück genommen werden soll. Und was die Überschüsse betrifft: aus heutiger Sicht war es nicht sehr klug, die Ablaufleistung mit so hohen Überschüssen zu rechnen. Aber im ernst: die prognostizierten Überschüsse waren niemals garantiert und bei dem derzeitigen Zinsumfeld können auch die Lebensversicherungen nicht zaubern.

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Das ist weder ein außerordentliche noch ein ordentlicher Grund eine Lebensversicherung zu kündigen. Du wirst immer noch eine Rendite von 3.5 - 4 %pro Jahr erhalten und hast die Todesfallabsicherung. Die Auszahlung ist bei Lebensversicherungen, die vor 2005 abgeschlossen wurden und mindestens 12 Jahre gelaufen sind auch noch steuerfrei. Eine vergleichbare sichere Anlage wirst du so nicht finden auf dem Markt.

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