Schlechte Nachricht für Leute mitLebensversicherungen wegen Bewertungsreserven? LV kündigen?

3 Antworten

Kündigen bringt meist noch mehr Nachteile.

Aber man könnte die Versicherung beitragsfrei stellen.

Es gibt auch Unternehmen die diese Policen kaufen. Dann bliebe noch der Todesfallschutz erhalten.

Auf jeden Fall ist es nichts, was man aus dem Bauch heraus und ohne Beratung entscheiden sollte.

Wenn man sich das Geschäftsmodell der Policenaufkäufer durch den Kopf gehen lässt, gehe ich mal davon aus, dass es - so alles wie derzeit in der Presse kommt - in absehbarer Zeit die Anbieter, die am Markt sind, nicht mehr geben wird. Die Margen sind meiner Meinung nach zu gering, als dass sie die Minderung verkraften könnten.

Es sind ja auch mehr als dubiose "Aufkäufer" unterwegs (solche, die alles andere machen als den Versicherten Geld auszuzahlen) aber die anderen sollten fast schon logische Probleme bekommen, wenn sich die Auszahlungen für bestehende/auslaufende Versicherungen mindern.

Wäre auch interessant, was mit den davor schon schlecht laufenden geschlossenen Policenfonds passiert, zu denen manche Aufkäufer die eingekauften Policen haben bündeln lassen. Die Vertriebsprovision ist gezahlt, die Kosten laufen aber die Ablaufleistungen werden sich deutlich mindern.

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Du wirst die Lebensversicherung ja aus irgendeinem Grund abgeschlossen haben und jetzt kommt statt dass deine Versicherung pleite geht halt etwas weniger.

Wenn du den Grund für dem Abschluss nicht mehr weisst, kannst du den Vertrag auch kündigen und etwas vernünftiges mit dem Geld machen. Da du aber vermutlich wenig Alternativen kennst, kannst du ihn auch laufen lassen.

Nicht ganz unwichtig ist, ob der Vertrag steuerfrei ist oder du die Todesfallabsicherung brauchst. Wesentlicher ist aber, was du mit der Auszahlung machst. Man kann sein Geld noch viel schlechter Anlegen. Rundum-sorglos-Immobilien fallen mir da z. B. ein.

Ist das beste was Du tun kannst. Kündigen und und nur 80% des einbezahlten Betrages nur noch bekommen. .....Ich bleibe dabei und behalte meine Versicherung bis zum Laufzeitende. Macht zumindest eine Rendite über 3,5%.

Fondsgebundene Lebensversicherung kündigen oder widerrufen?

Hallo,

Ich habe zufällig eine alte LV gefunden. Wusste nicht das ich die Beitragsfrei gestellt hatte. Es ist eine Fond Gebundene LV. Ich habe mir von der Zuricher mal die aktuellen Daten geben lassen. Nun überlege ich was ich mit der LV mache. Kündigen oder widderufen ? Ich würde das Geld gut gebrauchen können, unsere Heizungsanlage muss ausgetauscht werden.

Die Versicherung wurde am 01.12.1997 abgeschlossen. Der Beitrag betrug 65,95 Euro, monatlich. Beitragfrei ist der Vertrag seit 01.02.2008.

Rückaufswert zum 01.10.2016 ca. 8400 Euro.

Nun habe ich mal nachgeschaut. Der Fond (DWS Akkumula) hat sich sehr gut entwickelt. Z.B. 2003 waren die Fondsanteile bei rund 350 Euro, zur Zeit sind sie bei 910 Euro. Eingezahlt an Beiträgen haben ich ca. 8000 Euro. Wenn Rückkaufswert gleich Auszahlbetrag ist, würde ich bei Kündigung 400 Euro mehr raus bekommen .

Nun bin ich mir fast sicher das die Widerrufsbelehrung nicht korrekt ist und eine Rückabwicklung möglich wäre. Doch lohnt sich das ? Würde da mehr bei rum kommen ? Ich bin mir unsicher was ich machen soll ?

Könnte ich jetzt kündigen und nachträglich versuchen den schwerlichen Weg des Widerrufs gehen ?

Den Rückkaufwert habe ich gestern erfragt. Auf der letzten Wertentwicklung von 2015 steht :

Für den Fall das Sie Ihren Vertrag nicht weiterführen wollen und kündigen, erhalten sie den Rückkaufwert. Er entspricht dem Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile und betrug per 30.11.2015 insgesamt 8367,22 Euro.

Telefonische Abfrage von gestern : per 01.10.2016 8462,33 Euro

Das hört sich für mich an, das das auch der Auszahlbetrag ist, oder ?

Ich würde mich über einen guten Rat freuen.

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Rückabwicklung der Lebensversicherung wg. berichtigter Modellrechnung 6 Jahre nach Vertragsabschluss

Hallo,

ich habe 2002 eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Mit den Vertragsunterlagen wurde mir damals eine unverbindliche Modellrechnung erstellt.

2008 bekam ich ein Schreiben, dass bei dieser Modellrechnung von 2002 versehentlich ein Fehler unterlaufen ist. Beigefügt wurde eine neue Modellrechnung, beruhend auf den Werten zu Vertragsbeginn. Die Summen unterscheiden sich aber beträchtlich: Rückkaufswert nach 10 Jahren Version 2002: 5722,62 Euro, Version 2008: 3566 Euro. Mit beigefügt war außerdem eine Empfangsbestätigung, die ich allerdings nicht bestätigte, weil mir das Schreiben bis dato nicht bekannt war (ich im Ausland etc.).

Die Verbraucherzentrale riet mir mich an den Ombudsmann zu wenden, um eine Rückabwicklung der LV anzugehen. Bei ihnen ist aber diese Versicherung nur unter einer anderen Firmierung Mitglied. Die Versicherung hat seit 2009, auf Grund der Finanzkrise, schon zwei Mal ihren Besitzer geändert und hat nun Sitz in Ireland.

Der Ombudsmann hat mir geraten mich erst einmal direkt an die LV mit der Bitte der Rückabwicklung (Eingezahltes zurück ohne Zins/Verlust/Kosten) zu wenden. Später evtl an Fin-Net. Nun kann ich mir keinen Anwalt leisten und habe Sorge Fehler zu machen. Wie kann so ein Schreiben aussehen? Welche Informationen sollte ich geben? Was sollte ich vermeiden? Habe ich überhaupt eine Chance, da die berichtigte Modellrechnung von 2008?

Viele Grüße und Dankeschön für jeden kleinen Tipp!

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