Schiedsstellen-Gegner verliert und schreibt Rechnung?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Ein bisschen mehr Detail-Info wäre schon hilfreich bei der Beantwortung der Frage.

Was (z.B. Kfz-Sache) wurde vor welchem Schiedsgericht (Amtsgerichts oder Innungsschiedstelle) verhandelt? Liegt ein schriftlicher Schiedsspruch vor?

Die Gegner-Rechnung würde ich erst mal nicht zahlen.

Hintergrund: 

Wenn eine Schlichtung zur Einigung führt, wird das einem Vergleich bei Gericht gleichgesetzt. Folge: Jeder trägt seine eigenen Kosten, sofern im Schiedsspruch nichts anderes geregelt wurde.

Einigt man sich hingegen nicht - kommt also kein Vergleich zustande - sollte man bei der Schiedsstelle eine Bescheinigung über den erfolglosen Schlichtungsversuch beantragen und dann ggf. vorm zuständigen Gericht klagen.

Weitere Infos hier: http://www.schiedsstellen.de/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von larissa60
21.06.2017, 19:28

Erstmal DANKE für die Antwort. Hier nähere Einzelheiten: 


Ich war bei der Schiedsstelle, die vom Amtsgericht genannt wurde. Der Gegner hat die Verleumdung gegen mich mit Aushang für Mitglieder unseres Vereines schriftlich widerrufen. Dies ist auch so im Protokoll der Schiedsstelle festgehalten. 

Nun bekam ich vom Gegner eine Rechnung auf dem Briefkopf seiner eigenen Firma, in der er die Positionen: Aufwand 1 1/2 Std. 90 Euro für durch durch micih erzwungenen Schiedsstellenbesuch, Fahrkosten, Parkkosten und die Gebühr, die er bei der Schlichtungsstelle zahlen musste, in Rechnung stellt.

Da er aber die Falschaussage der Verleumdung dort zugegeben hat, hat er sich doch damit schuldig bekannt.

Muss ich ihm jetzt diese Kosten bezahlen? Ich hatte durch diesen Ärger auch Auslagen (Telefonate, Fahrerei, Schiedsstellengebühren, Porto). Was ist damit. Ich dachte, es wäre endlich Ruhe.

Die Schiedsfrau habe ich angerufen, und auf AB gesprochen, ob sie mir Auskunft geben kann. Leider keine Rückmeldung erhalten.

0

Was möchtest Du wissen?