schenkungssteuer umgehen

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5 Antworten

Umgehen kann man garnichts, wenn es bereits passiert ist.

Allerdings wäre zu fragen, ob das überhaupt eine Schenkung war. Nach einer Scheidung gibt es bspw. einen Zugewinnausgleich. Vermögensübertragungen auf Rechtsgrundlage des Zugewinnausgleichs sind keine Schenkungen. Dann könnte man fragen, ob durch die Hausübertragung evtl. künftige Verbindlichkeiten bereits im Voraus getilgt wurden (z.B. Unterhaltsansprüche abgegolten wurden).

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Das fragst du hinterher???

Hätte man nicht lieber vorher steuerrechtliche Beratung einholen sollen?

Grundsätzlich: Das Finanzamt zieht jetzt lediglich die rechtlichen Schlussfolgerungen aus einem bereits abgeschlossenen - also nicht mehr änderbaren - Sachverhalt. Umgehen kann man eine Steuer nur im Vorfeld durch geschickte Gestaltung, aber nicht hinterher, wenn am Sachverhalt nichts mehr zu ändern ist.

Du kannst also lediglich an der Steuer noch was ändern, wenn du darlegen kannst, dass das Finanzamt aus dem gegebenen Sachverhalt die falschen rechtlichen Schlussfolgerungen zieht. Dazu ist das Einspruchsverfahren da.

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Kommentar von moeppi
30.09.2013, 16:08

noch kann ich evt etwas machen, wenn ich nur wüsste was. ich habe noch ein paar tage zeit. hast du eine Ahnung? die Sache ist recht umfangreich, um hier alle Details schildern zu können.

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jetzt will das Finanzamt 30% Schenkungssteuer von mir

Damit ist es zu spät.

Du könntest den Schenker überreden, dass er die Steuerschuld begleicht. Das könnte man juristisch prüfen, siehe § 20 Abs. 1 Satz 1 ErbStG. Der Schenker müsste wohl die Übernahme der Steuer beim Finanzamt beantragen. Könnte gehen.


Übringens: hattet ihr nen Pappenheimer als Notar? Auf solche Dinge weisen gute Notare freiwillig hin.

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Kommentar von moeppi
30.09.2013, 18:00

ich kannte den Notar im Vorfeld nicht. er hat mir vorhin einen guten Steuerberater empfohlen. hoffetlich stimmt das wenigstens. also 2001 haben mein expartner und ich haus mit Grundstück gekauft. ab 2003 habe ich komplett für allesalleine bezahlen müssen. nach der Trennung 2007 blieb er für nix trotzdem drinne wohnen, unterhalt für seine kinder hat er auch nicht bezahlt. 2011 habe ich umgeschuldet, war somit alleiniger kreditinhaber. 2013 hatte ich ihn endlich soweit, dass er aus dem rundbuch raus ist. und jetzt soll ich auf das, was ich schon immer alleine bezahlt habe auch noch Schenkungssteuer zahlen? es muss doch da einen weg geben :((((

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Kommentar von EnnoBecker
30.09.2013, 20:25

Du könntest den Schenker überreden, dass er die Steuerschuld begleicht

Klingt nach einer brauchbaren Alternative, sehr schön.

Die Übernahme der Steuerschuld führt übrigens nicht zu einer erneuten Schenkungsteuer. Da war der Mathematiker, der bei der Gesetzesbildung hinzugezogen wurde, wohl nicht fit.

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gibt es eine Möglichkeit die zu umgehen?

Eine schon festgesetzte Steuer umgehen? Wie wäre es mit auswandern in ein Land das Steuerflüchtlinge nicht ausliefert?

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Kommentar von moeppi
30.09.2013, 16:04

es ist noch nicht amtlich. ich hoffe, ich kann das Unheil noch abwenden. fürs auswandern fehlt mir leider das Geld :(

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Ohne Zeitmaschine wird das nichts.

Wenn man solche Dinge tut, holt man sich VORHER die entsprechende Beratung. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Steuerberater ein Honorar genommen hätte, welches höher ist als die Steuer, die ihr da produziert habt.

Hier war kein Steuerberater wieder teurer als 1 Steuerberater.

Mir ist auch nicht klar, dass der Notar euch nicht darauf hingewiesen haben soll.

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Kommentar von moeppi
30.09.2013, 16:36

hier war nur ein Notar am werk. da in dem gesamten umschreibungsschriftstück und während der Gespräche dazu, nie das wort schenkung gefallen ist, sondern nur von Übertragung die rede war, bin ich nicht im traum auf die Idee gekommen, nach Schenkungssteuer zu fragen

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