Schenkungssteuer fuer Weihnachtsgeschenke?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Theoretisch schon, aber wegen der Freibeträge (mindestens 20.000,- Euro, für die Geschenke innerhalb von 10 Jahren) wohl nur eine Überlegung bei "Millionärs."

Wer seinem Lieblingsneffen jahr für Jahr Geschenke im Wert von über 2.000,- Eur verehrt, dem kann das passieren, aber dann kommt noch die Frage, wer notiert das so genau?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Bei der Schenkungssteuer gibt es einen Freibetrag von EUR 20.000,-- fuer Geschenke, das gilt fuer Lebenspartner, Verlobte, Cousins, Nichten und Neffen oder Geschwister. Es werden jedoch alle Geschenke der letzten 10 Jahre aufaddiert um den Freibetrag zu ueberpruefen. Den Freibetrag gibt es naemlich nur einmal in 10 Jahren. Aus meiner Sicht alles recht unwahrscheinlich da schwer zu ueberpruefen.

wer soll das wie überprüfen? das ist nur eine frage wenn geldgeschenke über die bank laufen, dann muss man beachten das es grenzen gibt je nach verwandschaftsgrad, die innerhalb von 10 jahren nicht überschritten werden dürfen

Seit Jahresbeginn 2009 gelten für Schenkungen deutlich höhere steuerliche Freibeträge. Eltern können nun jedem Kind bis zu 400.000 Euro steuerfrei schenken, Großeltern jedem Enkelkind bis zu 200.000 Euro

Schenkungen etwa an Geschwister, Nichten und Neffen, Eltern und Großeltern und Familienfremde sind nur bis zu 20.000 Euro steuerfrei.

Frage : wie wertvoll ist das Weihnachtsgeschenk?

Wer hat schon einmal zu Weihnachten ein Geschenk im Wert von mehr als 20000 € bekommen ?

Neben den Freibeträgen gibt es auch noch eine Bagatellregelung, nach der "Gelegenheitsgeschenke" nicht vom SchStG erfasst werden. Dass Weihnachten eine Gelegenheit ist, dürfte unstrittig sein.
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Wie weit so ein Gelegenheitsgeschenk geht, ist eher schwammig.
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