Schenkungssteuer fällig?

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Hier sollte ein Notar beraten können.

Wenn die Erwartung darin besteht, dass das Haus in den nächsten 10 Jahren nicht verkauft wird, dann wäre aus meiner Sicht der einfachste Weg der Abschluß eines notariellen Vertrags, in dem 1. Dein Bruder das Erbe ausschlägt und 2. Du für den Fall der Veräußerung vor Ablauf der 10 Jahre einen bestimmten, vereinbarten Betrag oder Prozentanteil am Erlös zusicherst (z.B. 50% des Werts, max. 95.000 EUR). Diese Werte müsst Ihr einvernehmlich festlegen, denn das Haus erhält einerseits von Deiner Seite zusätzliche Wertsteigerung durch Investitionen, andererseits eine Wertminderung durch die Bewohnung.

Ein Erbe kann zwar nicht bedingt ausgeschlagen werden, jedoch kann durch die Verbindung der beiden Zusicherungen eine Gesamtlösung erreicht werden. Damit fällt im Idealfall keine Schenkungssteuer an. Wird das Haus in den nächsten 10 Jahren wider Erwarten verkauft, so ist die Zuwendung nach Abzug des Freibetrags von 20.000 EUR zu besteuern, was dann mit 15% passiert, da der relevante Ausgleichsbetrag bei max. 75.000 EUR liegen wird.

Alternativ könnte auch ein Teil der Ausgleichzahlung an die Kinder des Bruders gehen. Das wäre jeweils nochmals ein Freibetrag von 20.000 EUR je Empfänger, d.h. eine Reduktion des steuerpflichtigen Betrags, der an den Bruder geht.

Lasst Euch vom Notar beraten.

Waren zwischenzeitlich schon bei Notar und Steuerberater und legen es genau so fest. Trotzdem herzlichen Dank für Deine Zeit und Hilfe.

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