Schenkungssteuer, Berechnung von Gegenleistung bei gemischter Schenkung

1 Antwort

Also für mich ist dieser Sachverhalt schwer verständlich, weil die Daten unklar sind.

  1. Es gibt einen Beurkundungstermin.

  2. Das Todesdatum liegt 10 Monate nach der Beurkundung.

  3. Die Leibrente soll für das ganze Jahr (Kalenderjahr?), auch für die Monate vor Vertragsschluss (Vertragsschluss = Beurkundung) gezahlt werden.

  4. WAs soll die Frage "Welches Datum wird zu Grunde gelegt für die Berechnung der Gegenleistung - das Datum der Beurkundung oder aber das Datum der beginnenden Gegenleistung ?"

  5. Meinst Du das Alter, auf dem die Kapitalisierung beruht?

Das wäre der Tag an dem die Verpflichtung eingegangen wird, beziehungsweise an dem das Recht auf die Leibrente erworben wird, also Beurkundung.

Sorry, ich habe meine Frage zu unscharf formuliert. Ich möchte hier am Beispiel das Problem erläutern:

  • Beurkundung eines Kaufvertrages soll am 01.07. stattfinden.
  • Verkäufer, der als Gegenleistung eine Leibrente bekommt, ist 90 Jahre alt und verstirbt am 01.05 des Folgejahres.
  • Im Vertrag wird vereinbart, dass die Leibrente nicht erst ab 01.07. (Zeitpunkt der Beurkundung des Vertrages) fällig wird, sondern auch schon für die ersten 6 Monate (also Jan. bis Jun) des gleichen Jahres bezahlt werden muss.

-> Nun das Problem: Nach § 14 BewG wird eine Gegenleistung an einen 90 jährigen, der diese Leistung weniger als ein Jahr erhalten hat, nur in der tatsächlich gezahlten Höhe als Gegenleistung anerkannt. Wird die Gegenleistung/Leibrente länger als ein Jahr geleistet, beispielsweise 13 Monate, dann wird der Barwert der Gegenleistung herangezogen, hier ein Vervielfältier von ca. 3,6, sonst 1,0 oder sogar darunter. Im Zweiten Fall ergibt sich eine höhere Gegenleistung, die eine u.U. fällige Schenkungssteuer schmälert. Entscheidend hierfür ist allerdings das Datum, nur welches ???. Das Datum der Beurkundung und damit die Berücksichtigung der tatsächlich gezahlten Gegenleistung oder das Datum der ersten Leibrentenzahlung und damit keine Kürzung der Gegenleistung ???.

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@klPrinz

Die Leistung wurde 16 Monate gezahlt, also mehr als 12 Monate.

Daher ist es mit dem Vervielfältiger zu bewerten, aber die Zahlung der 16 Monate muss nachgewiesen werden.

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berechnung arbeitslosengeld

Hallo, ich habe bis April 2013 Krankengeld bezogen (78 Wochen). Mein Arbeitsverhältnis wurde mir zum 30.09.2013 gekündigt. Nach der Aussteuerung des Krankengeldes im April, war ich weiterhin krank geschrieben, so dass ich das Arbeit nicht aufnehmen konnte. In der Zeit von April bis Juli erhielt ich keinerlei Leistungen. SV habe ich freiwillig versichert. Für die Monate August und Septemper erhalte ich vom Noch-Arbeitsgeber Urlaubsabgeltung. Nun meine Frage: Welche Monate werden für die Berechnung des Arbeitslosengeldes, ab Oktober, zugrunde gelegt? Werden die 3,5 Monate ohne Bezug berücksichtigt, sprich rausgerechnet?

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Barwert einer Leibrente berechnen/ermitteln aber wie ?.

Liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder ein paar Fragen mit der Bitte um kompetente Antworten:

Frage 1**: In den s.g Sterbetabellen sind Barwertfaktoren aufgelistet, die beispielsweise vom Alter und Geschlecht eines/einer Leibrentenempfänger(in) abhängig sind. Diese basieren auf einer Verzinsung von 5,5 %. Nun meine Frage: werden die Barwertfaktoren umgerechnet, wenn zwischen dem Leibrentenempfänger und Leibrentenzahler ein anderer Zinssatz vereinbart wird (beispielsweise 1 % oder 10 %) ?.

Frage 2:** Welcher Barwert einer Leibrente würde sich ergeben im folgenden Fall: a) jährliche Leibrentenzahlungen (vorschüssig) von 10.000 Euro, b) statistische Lebenserwartung des Begünstigten (m) liegt bei 30 Jahren ?.

Frage 3:** Wie hoch sind die Barwerte aus Frage 2 bei einer Verzinsung von 1 % bzw. 10 % ?.

Frage 4**: Welcher der o.g. Barwerte/Zinsätze wird vom Finanzamt akzeptiert bzw. hergenommen um eventuelle Schenkungssteuer zu berechnen ?.

Ich freue mich auf sachliche Antworten und bedanke mich herzlich im voraus.

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Wie kann ich eine rückwirkend gezahlte BU-Rente in Einkommenssteuer 2016 eintragen?

es ist doch wirklich zum haareraufen ;-)

Ich habe im Dezebmer 2016 rückwirkend eine BU-Rente für den Zeitraum 01.01.2014 - 01.08.2014 ausgezahlt bekommen.

Die Leistung der Versicherung setzt sich wie folgt zusammen:

Renten vom 01.01.2014 - 31.07.2014; 6.951,35 €

Beitrage vom 01.01.2014 - 31.07.2014; 503,68 €

./. Kosten für den "Ärztlichen Bericht"; 114,11 €

Leistung: 7.340,92 €

In meiner Einkommenssteuererklärung für 2016 habe ich nun in der Anlage R auf Seite 1 unter Leibrente (2), 1. Rente folgendes eingetragen:

Den Haken gemacht bei 1. Rente aus "privaten Rentenversicherungen mit zeitlich befristeter Laufzeit"

Als Rentenbetrag habe ich die ** 7.340,92 €** eingetragen.

Bei Beginn der Rente habe ich 01.12.2014 eingetragen.

Und bei Die Rente erlischt / wird umgewandelt spätestens am 31.07.2014

Wenn ich bei Elster nun die Berechnung starte kommt eine Fehlermeldung mit folgendem Text:

*AHW Abbruch-Hinweise Anlage R: Bei einer abgekürzten Leibrente liegt das Ende vor dem Beginn der Leistung. Anlage R: Bei einer Rente liegt das Datum des Erlöschens / der Umwandlung vor dem aktuellen Veranlagungszeitraum. Es ist zu prüfen, ob nach dem Ende der Laufzeit der Rente im aktuellen Veranlagungszeitraum zu dieser Rente noch eine Nachzahlung oder Rückforderung erfolgte. Ggf. ist die zugehörige Kennzahl für das Datum des Erlöschens / der Umwandlung der Rente zu korrigieren oder der Ertragsanteil einzutragen.

Ich bin hierbei ansolut überfordert. Ich weiß weder ob ich den richtigen Betrag eingetragen habe, noch wie ich die Zeiten eintrage.

Ich hoffe das Euer Schwamwissen mir vielleicht weiterhelfen kann.

Vielen Dank im Voraus und LG.

Ben

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Haus und Grundstück auf Leibrentenbasis übernehmen

Hallo liebe Foraner, ich habe eine/mehrere Fragen an Euch mit der bitte um entsprechende Antwort/Antworten:

Die Situation: Ein 1-Familienhaus mit Grundstück, ca.450 m2, soll auf Leibrentenbasis übernommen werden. Der Besitzer des Hauses ist der Sohn dessen Mutter ein Wohnrecht auf Lebenszeit hat. Die Mutter ist im Seniorenheim und erhält aufgrund des Wohnrechts die komplette Miete für das Haus. Der Sohn möchte das Haus auf Leibrentenbasis einem langjährigen Mieter übertragen. Zu Lebzeiten der Mutter soll zunächst nur die Miete an die Mutter weiter bezahlt werden, danach soll eine monatliche Leibrente an den Sohn bezahlt werden.

Frage 1: Kann der Sohn das Haus und das Grundstück auf den langjährigen Mieter auf Leibrentenbasis übertragen, obwohl die Mutter ein lebenlanges Wohnrecht hat ?.

Frage 2: Wie geht man da am besten vor ?.

Frage 3: Welche Unterlagen sind bei der Übertragung notwendig ?

Frage 4: Welche Kosten entstehen dabei für wen ?.

Frage 5: Kann der Wert des Hauses und des Grundstückes frei zwischen dem Eigentümer und dem Käufer vereinbart/festgelegt werden oder muss hier der Verkehrswert oder was auch immer herangezogen werden ?.

Frage 6: Läßt sich die steuerliche Seite in diesem Fall beschreiben ?.

Herzlichen Dank im voraus für Euere Antworten.

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Crowdfunding und Gegenleistung?

Hallo, kennt sich jemand mit der Versteuerung des Crowdfunding und vorallem der Gegenleistung aus. Eine GbR (Restaurant) erhält über Crowdfunding von vielen Investoren Geld. Diese Einnahme muss als Umsatz mit Umsatzsteuer verbucht werden. Was ist mit der Gegenleistung? Zum Beispiel wenn der Investor als Gegenleistung Ware bekommt in Form eines kostenlosen Frühstücks. Auf welchen Konten wird das verbucht? Danke schon im voraus

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Schenkungssteuer - Nebenabsprachen

Hallo liebe Foraner/Fachleute,

ich habe da wieder einige Fragen mit der Bitte um sachdienliche Antworten:

Frage 1: Können bei der Schenkungssteuerberechnung Nebenabsprachen wie z.B. der Abschluss einer Risikolebensversicherung mit der Begünstigung des Schenkers oder Sonderzahlungen an den Schenker ab einem Bestimmten Alter... als Gegenleistung angerechnet werden, wenn sie im Grundbuch nicht erwähnt sind aber tatsächlich geleistet werden ?.

Frage 2: Gibt es bei nicht bewohnbaren Gebäuden, die ein Wert = Null haben, irgendwelche Abschläge bei der Bewertung des Grundstückes ?.

Fragen 3: Können Kosten für die Erhaltung des Wohnrechts als Gegenleistung angerechnet werden um die Schenkunssteuer zu senken ?.

Vielen Dank im voraus für Eure Antworten.

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