Schenkungssteuer bei Immobilie?

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3 Antworten

In dem Fall kann es ratsam sein, ein Wertgutachten von einem unabhängigen Sachverständigen für die Wertermittlung von Immobilien erstellen zu lassen (kostet in etwas 1.500 Euro)... die Finanzämter erkennen diese Gutachten in der Regel an...als grobe Faustformel gilt: man nimmt den aktuellen Bodenwert der Immobilie und zieht davon die Abrisskosten usw. ab...dann erhält man den aktuellen Verkehrswert der Immobilie, den das Finanzamt bei der Frage, ob Schenkungssteuer anfällt in der Regel akzeptiert...allerdings nicht auf Zuruf sondern eben in Form eines Wertgutachtens....

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Es scheint hier so zu sein, dass die Renovierungs- und Instandhaltungskosten so hoch sind, dass man sie vom Wert des Grundstücks abziehen muss.

Der Einwand des Notars sollte aber beachtet werden. Also im Vertrag genau beschreiben, warum der Wert so gering veranschlagt wurde.

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Der Notar hat nur seine Einschätzung geäußert, mehr nicht. Wenn das FA mit ähnlichen Ideen kommt, werdet Ihr doch sicher belegen können, wieso es zu dem niedrigen Preis gekommen ist. Allerdings finde auch ich es merkwürdig, wenn nicht einmal der Bodenwert bezahlt wird. Was hat denn das mit dem Zustand des Hauses zu tun? Das ist dann doch nicht mitbezahlt sondern gratis dazu gegeben.

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Kommentar von Franzl0503
19.05.2016, 20:05

Vielleicht: Grund und Boden 75 000 ./. Abrisskosten (statt Kernsanierung) des maroden Bauwerks 45 000, verbleiben 30 000 €.

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