Schenkungs- und Grunderwerbsteuer oder nur Schenkungssteuer oder Grunderwerbsteuer ?

2 Antworten

§ 3 Nr. 2 GrdEStG

Von der Besteuerung sind ausgenommen:

2. der Grundstückserwerb von Todes wegen und Grundstücksschenkungen unter Lebenden im Sinne des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes. Schenkungen unter einer Auflage unterliegen der Besteuerung jedoch hinsichtlich des Werts solcher Auflagen, die bei der Schenkungsteuer abziehbar sind;

Also wenn Erbschaft-/Schenkungssteuer, dann automatisch keine Grudnerwerbsteuer.

Aber Achtung, es gibt den Sonderfall der gemischten Schenkung, wenn ein Verkauf stattfindet, der einen völlig unrealistischen Kaufpreis hat.

Herzlichen Dank für Deine Antworten.

Ich verstehe das jetzt so, Beispiel:

Wenn für ein Grundstück eine Grunderwerbsteuer von z.B. 2.000 Euro bezahlt worden sind und hinterher ein Schenkungssteuerbescheid in Höhe von 10.000 Euro ins Haus flattert, dann müssen 8.000 Euro bezahlt werden, oder ? (10.000 - 2.000 = 8.000 Euro, da entweder Grunderwerb- oder Schenkungssteuer bezahlt werden müssen.

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@klPrinz

nin, die beiden Steuern haben keinen Zusammenhang einer gegenseitigen Abzugsfähigkeit/Anrechnung.

Dein Fall ist so auch nur mit sehr viel Fantasie und Überlegungen nachzuvollzeihen.

Was ist da passiert?

Wurde EinGrundstück im Wert von (reine Beispielzahlen) 100.000,-

für 30.000,- verkauft? Dann wurden 6,5 % GrdESt berechnet 1.950,-.

Beim Finanzamt wurde dann die Differenz bemerkt.

Also gemischte Schenkung. von 100.000,- wurde 30.000,- gezahlt udn somit 70.000,- geschenkt.

70.000,- - Freibetrag 20.000,- = 50.000,- S.-Kl. II, 15 % Steuer = 7.500,- Euro.

Beide Beträge sind zu zahlen. Sowohl die 1.950,- wie auch die 7.500,-.

Wer hat euch zu so einer Konstruktion geraten und warum?

Wo ist die Logik?

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Mit Logik kommt man ans Ziel...

Die Basis, aufgrund der die Grunderwerbsteuer erhoben wird, ist der Kaufpreis. Wie hoch ist der Kaufpreis bei einer Schenkung?

Genau, Null. Also wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?

Genau, ebenfalls Null.

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Frage 1: Ab welchen Jahreseinkommen würde die vollständige Übertragung der Kinderfreibeträge auf einen Elternteil die Steuererstattung in Höhe von 190 Euro/Monat ausmachen ?. Die Übertragung der kompletten Kinderfreibeträge ist möglich, wenn z.B. der Unterhaltverpflichteter nicht mindestens zu 75 % seiner Unterhaltspflicht nachkommt.

Frage 2: Ist eine Übertragung der gesamten Kinderfreibeträge auf einen Elternteil mögliche, wenn Unterhaltvorschuss gewährt wird oder wird damit die 75 %-Regelung erreicht ?.

Vielen Dank für sachdienliche Antworten.

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