Schenkungs-, Erbschaftssteuer und Auswirkung auf Einkommensteuer

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Wenn Dir etwas geschenkt wird, oder Du es erbst, hat das schon Einfluss auf die Einkommensteuer, allerdings erst in späteren Jahren durch die höheren Einkünfte.

Die Erbschaftsteuer ist grundsätzlich nicht bei der Einkommensteuer zu berücksichtigen.

Umgekehrt, die Einkommensteuer, die man ggf. noch für den Erblasser zu zahlen hat, mindert das Erbe und somit die Erbschaftsteuer.

Darüber hinaus haben Erbschaftsteuer und Einkommensteuer nur einen Zusammenhang, § 35 b EStG. Dabei geht es um Sonderfälle wo im Jahr der Erbschaft und in den folgenden vier Veranlagungszeiträumen, Beträge zur Einkommensteuer herangezogen werden, die der Erbschaftsteuer unterlegen haben. Da gibt es eine Ermäßigung. Aber sehr selten.

Erwerbe von Vermögen durch Nachlass oder Schenkung sind regelmäßig keine Einkünfte.

G imager761

Unterschiedliche Beträge für Einkommenssteuer bei Abgabenrechner und Veranlagungsrechner?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich haben Anfang Mai geheiratet und erwarten im September unser erstes Kind. Nach dem Mutterschutz wird meine Frau ab November für ein Jahr in Elternzeit gehen und Elterngeld beziehen. Anschließend wird sie nur noch zu 25% Teilzeit arbeiten. In diesem Zusammenhang planen wir auch einen Wechsel unserer Steuerklassen von aktuell 1/1 bzw. 4/4 auf 3/5.

Auf der Webseite abgabenrechner.de vom Bundesfinanzamt kann man sich mit dem Rechner für das Faktorverfahren die Einkommenssteuer und Auswirkungen der Steuerklasse ausrechnen lassen.

Ich habe dort als Beispiel 40.000 EUR Jahresbruttogehalt für mich und 9.000 EUR für meine Frau als Teilzeitbeschäftigte angegeben und erhalte dann folgendes Ergebnis:

  • voraussichtliche Einkommensteuer beider Ehegatten: 5.398,00 Euro
  • Summe der errechneten Lohnsteuern beider Ehegatten bei 4/4: 6.767,00 Euro

Würden wir in 4/4 bleiben, bekämen wir die Differenz zwischen o.g. Beträgen, also 1.369 EUR zurück.

Wechseln wir dagegen in 3/5, würden wir mit 4.610 EUR pro Jahr zu wenig zahlen und hätten mit einer Nachzahlung von 788 EUR zu rechnen (zumindest in der Theorie, wenn man sonst nichts mehr absetzen kann).

Soweit, so gut. Jetzt wollte ich ganze Sache aber noch mal für die Zeit berechnen, in der meine Frau Elterngeld bezieht. Soweit ich weiß, muss Elterngeld nicht versteuert werden, fällt aber unter den sogen. Progressionsvorbehalt, hat also am Ende doch einen Einfluss auf die zu zahlenden Steuern.

Beim Abgabenrechner des Finanzamtes lassen sich derartige Einkünfte leider nicht angeben, dafür aber beim Veranlagungsrechner auf nettolohn.de:

http://www.nettolohn.de/rechner/splitting-veranlagung-steuer.html

Was ich jetzt aber überhaupt nicht verstehe: Gebe ich dort ebenfalls 40.000 EUR und 9.000 EUR als zu versteuerndes Einkommen an, wird für uns beide eine Einkommenssteuer von 7.920,00 EUR angegeben. Also deutlich mehr als die oben genannten 5.398,00 EUR aus dem Abgabenrechner.

Kann mir jemand erklären, wie dieser Unterschied zustande kommt und was nun stimmt? Das verstehe ich momentan noch nicht.

Danke!

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Einkommensteuer bei Auswanderung in die Schweiz

Hallo zusammen, ich habe folgendes Problem. Im Jahr 2009 habe ich 4 Monate in D gearbeitet. Daraufhin war ich bis zum Mitte August arbeitslos und bin anschließend in die Schweiz ausgewandert. Seit diesem Datum bin ich auch nicht mehr in D gemeldet. Nun wurde ich durch das Finanzamt aufgefordert, meine ESt-Erklärung für 2009 nachzuholen. Da ich mich nun noch ein wenig mit dem Thema beschäftigt habe, u.a. auch schon einen Steuerberater kontaktiert habe, kursieren folgende Gedanken in meinem Kopf: 1) Progressionsvorbehalt (Schweizer Einkünfte werden zur Ermittlung meines Steuersatzes herangezogen) 2) In D bin ich nur noch beschränkt steuerpflichtig (bspw. mit Kapeinkünften, welche aber bei mir unter dem Freibetrag von 802 Euro liegen), da ich keinen Wohnsitz mehr in D habe. 3) 180 Tage-Regel: Ist uninteressant wegen 2) (?)

Daher nun meine Frage, was soll ich nun bei meinem Finanzamt angeben? Mein Steuerberater sagte mir, nur die deutschen Einkünfte und zudem auf die Abmeldung und den Umzug ins Ausland verweise. In der Schweiz wurde ich ja schon ordnungsgemäß besteuert (Quellensteuer).

Besten Dank für Eure Rückmeldung. VG

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Wohnungstausch/Eigentumsübertragung

Mir und meinem Mann gehört eine 3 Zimmer Whg, in der wir meine Eltern mietfrei wohnen lassen. Umgekehrt lassen und meine Eltern in ihrer 4Zimmer Whg kostenfrei wohnen. Nun wollten wir die Wohnungen tauschen, also ich und mein Mann sollen die EIgentümer der 4 Zimmer Whg. werden und meine Eltern der 3 Zimmer Whg, also die Eigentümer der Wohnungen sollen auch in den Grundbüchern geändert werden.

Meine Frage: Ist so ein Tausch rechtlich überhaupt machbar, ohne dass Geld fließt? Wäre der Tausch dann grunderwerbsteuerfrei? Wie sollen wir den Tausch aufziehen, so dass es steuerlich am vorteilhaftesten ist? (Also, so dass keine oder möglichst wenig Schenkungssteuer, Erbschaftssteuer usw. anfällt).

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