Schenkung von Tochter an Vater?

2 Antworten

Aufgedröselt wird es etwas klarer:

Schritt 1: Verkauf der Hauses

  • Verkäufer des Hauses sind die Eigentümer, also Vater und Du.
  • Vom Verkaufsferlös stehen Vater 75% und Dir 25% zu
  • Vater hat auf Deine 25% keinen Anspruch

Schritt 2: Neukauf eines Hauses

Unklar ist wer der/die Käufer sind, also als Eigentümr im Grundbuch stehen würden

Annahme: Vater allein, da er ja auch allein den Kredit aufnehmen soll/will

  • Vater kann als Eigenkapital nur die ihm aus dem Verkaufserlös zustehenden 75% ansetzen, die restlichen 25% gehören ja Dir
  • Braucht Vater auch diese 25%, dann muss er sie von Dir "einfordern"
  • Bank hat also recht
  • Wenn Du diese 25% des Verkaufserlöses unentgeltlich zur Verfügung stellst, dann ist es natürlich zunächst eine Schenkung, falls Du es nicht in Form eines Darlehens gibst
  • Bank hat also nochmal recht wg. möglicher Schenkungssteuer

Annahme: Vater und Du gemeinsam

  • In diesem Fall tretet Ihr beide als Käufer auf und kommt auch gemeinsam als Eigentümer mit zwischen Euch abzustimmenden Eigentumsanteilen ins Grundbuch
  • Der Verkaufserlös des alten Hauses kann damit zu 100% genutzt werden
  • Einer Kreditaufnahme auf Vater allein wird die Bank nicht akzeptieren, da ihr ja bei dieser Variante beide Eigentümer seid.
  • Der Kredit läuft dann auf Vater und Dich (bzw. evtl. noch zusätzlich auf Dein "wir", abhängig vom Beziehungsstatus)
  • Die Bedenken der Bank sind erledigt

Tutto capito und nix "nur Bahnhof"?

Hallo teejey77,

einige wichtige Punkte wurden bereits im Beitrag von wjgmuc genannt. Hierbei ist eventuell noch hinzuzufügen, dass nicht unbedingt jede Bank voraussetzt, dass auch alle Eigentümer Darlehensnehmer werden. Manchen reicht eine Zustimmungserklärung für die Grundbucheintragung.

Schönen Abend wünschen wir Dir.

VG, Meryem von Interhyp

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Für mich läuft das auf entweder gemeinsamer Kauf oder einen Darlehensvertrag zwischen Tochter und Vater hinaus.

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Die sind dumm, oder zumindest phantasielos. Deine 25 % überlässt Du Deinem Vater leihweise, ohne Besicherung. Thema erledigt.

wegen der Zinsen muss man nochmal sprechen.

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