Schenkung Haus- wie würde eine Rückübertragung erfolgen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, Schenkungen können widerrufen werden.

Zum Beispiel wegen groben Undanks, oder wenn der Schenker in Not kommt.

Wer zum Beispiel innerhalb von 10 Jahren nach der Schenkung in ein Pflegeheim kommt, kann zur Rückforderung gezwungen werden.

Und das "Schöne" ist dabei, dass die Schenkungssteuer vielleicht gleich zweimal anfällt: einmal hin und einmal zurück!

Sollte man vor einer Immobilien-Schenkung unbedingt ein Gutachten erstellen lassen?

Guten Tag zusammen.

Mein Freund soll Anfang nächsten Jahres von seinem Vater das alte Haus inkl. großem Grundstück (ca. 1200qm, wobei etwa die Hälfte nur Bauland ist) als Schenkung überschrieben bekommen. Wir dürfen dann dort einziehen und der Vater räumt das haus für uns und zieht in ein kleines Einliegerappartement am Haus. Das Haus und das Grundstück sind dann zu diesem Zeitpunkt abbezahlt und somit schuldenfrei. Allerdings werden wir ca 100.000€ hineinstecken müssen für Renovierung/ Sanierung/ Modernisierung. Als Sohn hat er ja eh einen steuerlichen Freibetrag von bis zu 400.000€; das wissen wir bereits. Doch aufgrund der Lage (Düsseldorf Stockum) und der Grundstücksgröße, sind wir uns nicht sicher, ob es nicht doch diese Summe übersteigen könnte.

Wie sollte man hier nun am geschicktesten vorgehen? Sollen wir besser bereits vorab ein Gutachten erstellen lassen oder setzt das Finanzamt so oder so selbst einen Wert fest und es reicht, diesen abzuwarten und dann erst im Zweifelsfall nachträglich ein Gutachten erstellen zu lassen?

Wie wäre es andernfalls, da wir noch nicht verheiratet sind, wenn sein Vater die Schenkung auf uns aufteilen würde? Müssten wir dann nachversteuern, sobald wir irgendwann heiraten oder wäre das ein "Trick", die Problematik zu umgehen?

Fragen über Fragen... :-)

Vielen Dank im Voraus!

MfG

...zur Frage

Rückübertragung von Schenkung an Kinder wegen geringer Rente.

Rückübertragung Haus an die Eltern

Meine Schwester und ich haben Anfang 2011 das Haus unserer Eltern notariell überschrieben bekommen. Zweck dieser Überschreibung war, eine Grundschuld in Höhe von 20.000 € eintragen zu lassen, da meine Eltern nur eine sehr geringe gesetzliche Rente mtl. beziehen (300 €) + 300 € mtl. aus einer Lebensversicherung (insgesamt 600 € mtl.). Meine Schwester und ich haben für diese Grundschuld mit unseren Gehältern gebürgt, sonst hätten meine Eltern dieses Darlehen nicht erhalten. Aus diesen 20.000 € beziehen meine Eltern mtl. 700 €. Von diesen 700 € zahlen sie aber 200 € wieder zurück für das geliehene Geld. So verbleiben Ihnen nur 500 € aus diesem Kredit. Diese 500 € erhalten unsere Eltern aber nur noch knapp 9 Monate, dann sind die 20.000 € aufgezehrt und der nächste Kredit muss her. Wir möchten nun das uns überschriebene Haus wieder rückübertragen auf unsere Eltern, damit diese ein zinsfreies Darlehen von der Stadt bekommen (Sozialhilfe) können. Ein Problem besteht nun darin, dass bei der Rückübertragung einer Schenkung, Steuern für den Beschenkten anfallen, in diesem Fall, unsere Eltern. Da unsere Eltern ja nichts mehr besitzen, kann man doch keine Schenkungssteuer verlangen? Es muss der Zustand der Armut konstatiert werden, so sagte man uns auf dem zuständigen Gemeindeamt meiner Eltern. Entfallen dann diese Schenkungssteuern? Ist der zuständige Steuerberater am Ort die richtige Person, die den Zustand der Armut konstatiert?

...zur Frage

Grunderwerbsteuer bei Schenkung wegen Abfindung und Wohnrecht!?

Ich habe ein Haus von meiner noch lebenden Großmutter geschenkt bekommen. Mein nicht verheirateter Lebenspartner erhielt ebenfalls einen Teil. Wir beide sind jeweils innerhalb des Schenkungsfreibetrages geblieben. Es fällt also keine Schenkungssteuer an. Da ich kein Erbe bin, haben wir den eigentlichen, zukünftigen Erben vorzeitig und freiwillig einen Pflichtteilsergänzungsanspruch ausgezahlt. Dieser taucht im Übertragungsvertrag als Abfindung auf. Zusätzlich wurde dem Schenker ein Wohnrecht eingeräumt. Mein Lebenspartner soll nun jedoch laut Finanzamt für seinen Anteil eine Grunderwerbsteuer entrichten, die an der Höhe des jährlichen Wohnrechtwertes und der freiwilligen Abfindung bemessen wurde. Hätten wir also die zukünftigen Erbberechtigten nicht involviert, wäre der Steuerbetrag deutlich günstiger ausgefallen. Für mich soll aber angeblich keine Grunderwerbsteuer anfallen. Hat das Finanzamt nun recht oder vertun die sich auch mal?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?