Schenkung eines Hauses wegen Hartz 4?

3 Antworten

er könnte ja auch mal einen Monat mit Hartz4 aussetzen - also etwas arbeiten oder wie auch immer. Innerhalb dieses Monats den Anteil bekommen und verschenken.

Wenn er Dir sein Geld schenkt, entreichert er sich absichtlich und das Geld wird ihm trotzdem angerechnet.

Er würde mir (oder seiner Tochter) das Haus vor dem Verkauf schenken, also die Hälfte der Immobilie... Ist das möglich?

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@wfwbinder

Mit der Ausschlagung des Erbes wirst Du Alleinerbin. Aber solange Dein Bruder Hartz IV bezieht werden auch Zuwendungen durch Dich an ihn oder seine Kinder bei der Berechnung mit berücksichtigt, sobald bestimmte Freibeträge überschritten werden.  Wenn er dann von Dir gelegentlich Zuwendungen erhält die innerhalb der Freigrenzen liegen, dann ist dies ein legaler Weg ihn am Erbe zu beteiligen.

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@wfwbinder

Erbe einfach ausschlagen kann ins Auge gehen ..;-(

§ 34 Abs. 1 SGBII bestraft den, der vorsätzlich oder grob fahrlässig die Voraussetzungen für den Bezug von Sozialleistungen herbeiführt.

Lies bitte auch hier: http://www.sozialleistungen.info/hartz-iv-4-alg-ii-2/erbschaft.html

Der 4. Absatz des Artikel beschäftigt sich eingehend mit der Frage, der Ausschlagung eines "positiven" Erbes durch den Leistungsempfänger.

Und bitte nicht drauf verlassen, dass das Jobcenter von der Erbausschlagung nichts erfährt. Dafür sind die Datenabgleichmöglichkeiten mittlerweile zu fortgeschritten. Im Übrigen kann selbst in 10 Jahren noch sanktioniert und bestraft werden.

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@Juergen010

Richtig, Erbe ausschlagen geht nicht.

Die Mutter darf den Sohn dann einfach nicht beschenken. Stirbt sie innerhalb der nächsten 10 Jahre nach der Schenkung, hat er nur einen Pflichtteilsergänzungsanspruch. Deshalb empfiehlt es sich, die Schenkung alsbald zu vollziehen.

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@EnnoWarMal

Meine Mutter ist schon verstorben... Es geht darum, ob mein Bruder jetzt mir, nach dem Erben der Hälfte des Hauses, aber vor dem Verkauf des Hauses das Haus schenken kann, weil er Hartz IV bezieht...

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@Derdiedas

Dann war meine Annahme doch richtig, dass man keine Regelungen für den Fall der Fälle treffen kann. 

Mein tipp, macht Euch nicht strafbar. Dein Bruder wegen Betrug, ihr zur Beihilfe. Gebt ihm das Geld. Er verbraucht es, bis nur das Schonvermögen übrig ist und meldet sich dann wieder beim Jobcenter

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Die womöglich einzige legale Möglichkeit ist, daß deine Mutter das Testament ändert und du offiziell Alleinerbe wirst.

Würde mich aber nicht wundern, wenn die BA stellvertretend noch den Pflichtteil für deinen Bruder einklagt.


Erbe unterschlagen

Hallo,

vor kurzer Zeit verstarb die Tante meiner Mutter, Sie hinterließ ein Haus ( Verkauf 35.000 € ) und ein Sparbuch (42.000 € ) Ihr Bruder ( es gibt 5 Geschwister) hatte vor einigen Jahren, ca. 8 Jahre, das Sparbuch auf seinen Namen umschreiben lassen, damit das Pflegeheim nicht an die gesparte Summe kommen konnte. Der Wunsch meiner Großtante war es, es wird alles gerecht geteilt. Sie selber hatte Ihre eigene Tochter früh verloren, damit waren die Kinder Ihrer Zwillingsschwester, alles was Sie noch hatte. Mein Onkel verkaufte das Haus für 35 T. € bezahlte alle Rechnungen davon und hatte ein Treffen vereinbart, um das Erbe zu verteilen. Er gab allen, Ihn eingeschlossen einen Umschlag mit 6000 € . MIt der Erklärung, dies ist der Rest vom Haus, das Sparbuch behalte ich und teile es 60 % zu 40 % mit meinem Bruder . Als die anderen drei Geschwister sagten, das ist doch ein Scherz, sagte er nur wenn ihr was zu beklagen habt schmeiße ich Euch raus. Es solle keiner glauben, dass dies geplant von ihm war sonder das hat er erst nach dem tod entschieden. Vor dem Tod wollte er noch teilen, jetzt kann keiner etwas machen dies war eine Schenkung. Kann man dies anfechten, lohnt es sich? Ich bitte um eine Info.

LG Sabrina

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Frage zu Testament und Erbschaft?

Hallo,

erstmal zur Situation:

Meine Oma hat mich kürzlich darüber informiert, dass sie ein Testament geschrieben hat. Ich bin mir aber sehr unschlüssig, ob das rechtlich so funktioniert, wie sie es sich vorstellt:

Es besteht ein Barvermögen über ca. 40.000 € und ein Haus/Doppelhaushälfte mit derzeit geschätztem Wert von ca. 250.000 €.

Es gibt zwei Kinder, zu welchen sie aber ein sehr schlechtes Verhältnis hat und insgesamt 4 Enkel (jeweils zwei von einem ihrer Kinder, falls das eine Rolle spielt).

In ihrem Testament hat sie nun festgelegt, dass jeweils 12.000 € an ihre Kinder gehen sollen. Von den restlichen 16.000 € soll die Beerdigung und die Grabpflege bezahlt werden.

Das Haus soll an mich gehen, wobei ich dafür meinen Bruder mit 80k und meine beiden Cousinen mit jeweils 30k auszahlen soll.

Nach ein wenig Recherche sehe ich folgende Probleme:

1) Erbpflichtteil der Söhne

2) das Haus ist nachweislich und wissentlich mehr wert, als ich an meinen Bruder + Cousinen auszahlen "müsste".

Zum Thema Erbpflichtteil: Müsste ich die Söhne dann zusätzlich auszahlen, obwohl ich auch schon meinen Bruder und Cousinen auszahlen würde? Würde sich daran dann etwas verringern oder müssten wir den Erbpflichtteil an die Söhne auszahlen und trotzdem die 130k an die übrigen Enkel ?

Ich will für meine Oma und auch für uns einfach, dass alles geklärt ist und wir auch wissen womit wir zu rechnen haben, wenn wir das Haus annehmen. Die Auszahlung an die anderen Enkel ist grundsätzlich kein Problem. Wenn wir aber die Söhne auch noch zu einem gewissen Teil auszahlen müssten, möchten wir im Voraus einfach wissen, was auf uns zukommen könnte.

Unabhängig davon, besteht die Überlegung, dass mein Anteil an dem Haus schon vor dem Tod an mich übergehen soll (durch Schenkung?). Wir würden dann aber einiges an dem Haus renovieren, was seinen Wert nochmal erhöhen würde. Hier würde dann aber der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Schenkung eine Rolle spielen, oder?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

Viele Grüße

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Hausübertragung auf Enkel

Hallo!

Mein Opa möchte sein Haus nach seinem tot gern an mich und meinen Lebensgefährten übertragen. Da es geistig leider auch nicht mehr ganz beisammen ist, möchten wir zudem demnächst zu ihm ziehen, um eine "Pflege" und "Beaufsichtigung" leichter zu machen.

Meine Mutter als 1. in der Erbfolge ist damit einverstanden, will also auch, das wir "meine Kinderstube" bekommen. Sie hat noch einen Bruder, der noch nichts davon weiß, wir denken aber, das auch er damit einverstanden sein wird.

Meine Fragen nun: 1. Wie kann die Übertragung auf uns am günstigsten ablaufen? (Ich schätze den Wert des Hauses so auf 300t-400t ein. Schenkung? Erbe mit Testament? oder was anderes? 2. Spielt es dabei eine Rolle, das wir jetzt schon mit einziehen, um uns um ihn zu kümmern ? 3. Wie verhält sich das, wenn der der Bruder meiner Mutter (also mein Onkel) doch nicht einverstanden sein sollte ?

Vielen Dank im voraus.

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