Schenkung eines Hauses von der Mutter - wie verhält es sich mit der Steuer bei der Schuld an Geschwister?

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2 Antworten

Der Freibetrag für eine Schenkung an Kinder ist € 400.000, insoweit ist der Antwort von @wfwbinder im Grunde nichts hinzuzufügen.

Ich würde allerdings darauf achten, dass von Deiner Mutter eindeutig schriftlich festgelegt ist, dass es sich um eine Schenkung an alle Geschwister handelt, die in der geschilderten Form durchgeführt wird.

Ich bin zwar auf diesem Gebiet kein Fachmann, aber wenn Deine Mutter Dir das Haus schenkt, und Deine Regelung mit den Geschwistern nicht eindeutig dieser Schenkung zugeordnet wird, könnte ich mir vorstellen dass, wenn es dumm läuft, das Finanzamt die Zahlungen an Deine Geschwister als Schenkung von Dir ansieht und unter Geschwistern sind die Freibeträge nur € 20.000.

Da die Hausschenkung ohnehin notariell begleitet werden muss, wird der Notar sicher auf darauf hinweisen, aber ich wollte es nur sicherheitshalber angemerkt haben.

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Die Zahlungsverpflichtung an die Geschwister werden von der Erbschaft abgezogen und müssen von denen versteuert werden.

Beispiel:

A Bekommt ein Haus im Wert von 200.000,- geschenkt. Er soll den beiden Geschwistern ja 60.000,- Euro zahlen.

Der Wert seiner Schenkung ist somit 80.000,- Euro. Der Wert der Geschwister jeweils 60.000,-. Keiner zahlt Schenkungsteuer.

AnderesBeispiel:

A bekommt ein Haus im Wert von 1,4 Mio. geschenkt und muss den beiden Anderen je 400.000,- zahlen.

Er versteuert 200.000,- (1.400.000,- - 400.000,- -400.000,- = 600.000,- - Freibetrag 400.000,- = 200.000,-), die beiden anderen sind frei.

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