Schenkung einer Wohnung an den Enkel - könnte Tochter Pflichtteil beantragen?

1 Antwort

Dann drücke ich mich auch mal klar aus: Pflichtteilsergänzungsanspruch ist das Stichwort:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2325.html

Schlag auch § 2329 BGB auf. Dort wird bestimmt, dass auch der Beschenkte selber in Anspruch genommen werden kann.

ABER:

Erstens kommt es darauf an, wie hoch das gesamte Erbe ist. Sind 100 Eigentumswohnungen vorhanden, wird den Enkel kaum in Anspruch genommen werden können, erschöpft sich das Vermögen aber in dieser einen ETW ist Inanspruchnahme möglich, wenn

Zweitens die Großeltern innerhalb von 10 Jahren nach Schenkung versterben. Auch dazu steht was in der zitierten Vorschrift.

Erbrecht: Haben drei enterbte Söhne ein Recht auf fiktiven Mehrwert bei Hausverkauf zu Lebzeiten unter "Kurswert"?

Hallo zusammen,

ich habe die Möglichkeit als Außenstehender (Freund, nicht verwandt) eine Immobilie zu einem Preis von 500.000€ zu kaufen, da ich den Besitzer kenne und er mir einen "Freundschaftspreis" machen würde. Der Wert der sich auf dem freien Markt erzielen lassen würde, läge etwa 50.000€ bis 100.000€ höher, je nachdem wie viel Geschick/Glück man hat und wie viel Zeit man investiert.

Die drei Söhne des Besitzers sind enterbt und erhalten somit nur Ihren Pflichtteil, Alleinerbe soll sein einziger Enkel sein.

Der Besitzer macht sich nun Sorgen, dass bei seinem Tod seine drei enterbten Söhne seinen Enkel verklagen können mehr als jeweils den Pflichtteil von 500.000€ zu erhalten, etwa den Pflichtteil, der bei einem fiktiven Erbe von 600.000€ entstehen würde.

Ist das möglich, wenn der Besitzer an eine dritte Person die Immobilie zu einem Preis, der niedriger als der unter Umständen zu erzielende Preis ist, verkauft? Für mein Verständnis handelt es sich dabei ja nicht um eine Schenkung.


Vielen Dank für Ihre Antworten,


LG

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Auf Erbe anzurechnende Bargeldschenkung bei Erberlass zur Geleichberechigung nachträglich verzinst?

Meine Schwester hat zu Lebzeiten meiner Eltern 150000 DM als Schenkung bekommen. Diese sollen auf das Erbe angerechnet werden (ist handschriftlich festgehalten). Meine Eltern haben ebenfalls handschriftlich festgelegt, das ich das Haus u. meine Schwester im Todesfall meiner noch lebenden Mutter das restiche Bargeld erhalten soll. Nun möchte meine Mutter mir das Haus bereits zu Lebzeiten übertragen/schenken. Meine Schwester meint, das wir im Vorfeld den Hauswert ermittelt sollen u. wenn meine Mutter verstorben ist ich ggfs. noch eine Ausgleichzahlung an Sie leisten soll. Ist das so korrekt u. wird die anzurechnende Schenkung dann nachträglich verzinst um einen aktuellen Wert zu ermitteln? Werden dann ggfs. aus Leistungen berechnet, die ich bereits an dem Haus zu Lebzeiten meiner Eltern geleistet habe?

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Gibt es einen Pflichtteil, wenn mein Vater meinem Bruder zu Lebzeiten noch sein Haus überschreibt?

Hallo, mein Vater hat vor über 10 Jahren meinem Bruder ein Stück Land überschrieben, damit dieser bauen konnte. Damals hieß es, es wird ausgeglichen, wenn er sein Erbe aufteilt. Soweit ich verstanden habe, habe ich nach 10 Jahren keinerlei Anspruch mehr den ich geltend machen kann. Stimmt das? Nun sind die 10 Jahre vorbei und er will den Rest seines Hauses inkl. Grund verteilen. Von Ausgleich ist nun nicht mehr die Rede, er will nun auch den Rest auf meinen Bruder überschreiben. Wann kann/muß ich einen Pflichteil einfordern? Wie hoch bzw. auf was kann ich meinen Pflichteil noch einfordern? Gibt es bei einer Schenkung auch einen Pflichtanteil? Was ist der Unterschied zwischen Schenkung und Überschreiben? Danke für Eure Hilfe.

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Grundstück mit Haus an ein nicht-familienmitglied überschreiben, aber wie?

ein älteres ehepaar (beide 75 jahre alt) besitzen ein haus mit grundstück im wert von 250.000€ (bereits abbezahlt). das ehepaar hat einen sohn, der geschieden ist und hin und wieder in diesem haus wohnt. er hat einen sohn der eine eigene familie und eigenes haus hat. das ehepaar möchte das haus nicht an den sohn vererben. der enkel lehnt das haus vehement ab, er möchte mit seinen großeltern und seinem vater nichts zutun haben. das ehepaar möchte das haus an mich vererben/überschreiben. ich stehe in keinen verwandschaftsverhältnissen zu diesen menschen. ich kenne diese leute bereits seit 20 jahren und helfe ihnen wo immer ich kann und womit ich kann. wir pflegen eine ausgezeichnete freundschaftliche beziehung.

frage(n): wenn ich mich jetzt in das grundbuch eintrage, gilt es als kauf, schenkung, erbe oder nichts dergleichen? kann ich das haus jetzt für einen symbolischen wert von 1€ kaufen um jeglichen steuern aus dem weg zu gehen? welche steuern wären das? wie kann ich sonst einer erbschafts-/schenkungssteuer aus dem weg gehen? wenn ich das haus erbe, hat dann noch der sohn oder der enkel oder sonstige familienangehörige anspruch auf das haus?

was kann man tun?

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Pflichtteil Erbschaft / Schenkung. Günstigste Lösung für Einzelkind/Einzelenkel

Hier mal die Situation: -Großvater 90 Jahre -bewohnt eigenes Haus welches auch eine vermietbare Dachgeschosswohnung besitzt die aber leersteht. -Verfügt auch über ein nicht geringes Barvermögen. -Eltern ( Einzige Tochter des Großvaters + Ehemann) bewohnen den Anbau (eigener Eingang jedoch verbindung durch Keller zum Haupthaus) an das oben genannte Haus, -selber gebaut, Finanzierung läuft noch. -Grndstücksverhältnisse unbekannt, vermulich Eigentum des Großvaters? -Ehemann Alleinverdiener.Vermutlich überschuldet. -Enkelsohn, (Einzelkind) verheiratet keine Kinder, wohnt zur Miete.

Nun die Problematik: -Nach Ehebruch seitens der Frau erwägt Ehemann (Frau auch) die Scheidung. -Anbau/ ist auf beide eingetragen. -Großvater & Enkelsohn beführchteten schon vor der Eheproblematik der Eltern dass die Ehefrau das vom Großvater zu erbende Vermögen "verprasst" wird. -Darum will/hat Großvater Enkel mit ins Testament bezogen.

Die Frage ist nun: Wenn die Scheidung tatsächlich eintritt, was passiert mit dem Anbau. Welche Lösung ist die beste??? Das gemeinsame Nutzen der Häuser von Enkelsohn und Mutter wäre nicht unproblematisch. Wir sind auf der Suche nach Ratschlägen die es ermöglichen die Häuser nicht ganz oder teilweise zu verkaufen. Könnte mit einer Schenkung des Großvaters an den Enkel ein größerer Teil als 25% verteilt werden? Was habt ihr für Lösungsansätze??? Wir stehen noch ganz am Anfang und wollen dass es zu so wenig Streitigkeiten und Verlierern wie möglich kommt.

Vielen dank für mögliche Tipps!!!

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Wenn meine Oma mir ihr Haus auf Leibrente verkauft und sie verstirbt nach einigen Jahren, könnte mein Vater dann diesem Verkauf widersprechen und seinen Pflichtteil für sich und seine Nachkommen fordern. Meine Oma hat mich großgezogen, mein Vater (ihr Sohn) hat sich nicht um mich gekümmert, meine Mutter ist verstorben. Er lebt mit einer anderen Frau zusammen und hat weitere Kinder.

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