Schenkung einer fremden Person

2 Antworten

  1. Wie beschrieben paßt es nicht.

  2. Es würde passen, wenn Jemand mit dem Du befreundet bist, sich mit einem Kredit, für den Du in Mithaftung bist, 2 Grundstücke gekauft hätte. Jetzt willst Du in Zukunft das Darlehn allein zurückzahlen.

  3. Aber warum sollst Du dafür nur die halebn Grundstücke bekommen, wenn der Wert der Grundstücke nur wenig mehr ist als das Darlehn, was Du tilgen mußt?

  4. So, oder so ist es ein Verkauf. Verkauf von 50 % der Grundstücke, ohne Teilung, also jeweils die ideelle Hälfte, gegen übernahme der Schulden.

  5. Kosten: je nach Bundesland 5-6,5 % Grunderwerbsteuer, für die Eigentumsübertragung, also Notar udn Grundbuch, bei 90.000,- Wert, sind das ca. 1.150,- Euro.

Die Sachverhaltsdarstellung läßt einige Fragen offen:

Wer ist "wir"?

Wieso kannst Du 50% "überschrieben" bekommen, wenn Du Eigentümer bist?

Was soll das Ganze denn überhaupt? Der Hintergrund würde schon sehr von Interesse sein.

Und nach Schenkung sieht das gewiß nicht aus. Wo ist denn angesichts der Darlehensübernahme die Unentgeltlichkeit?

Schenkung mit Anrechnung auf Pflichtteil?

Ein Ehepaar mit 4 Kindern schenkt einen Kind vor 20 Jahren ein Grundstück, dessen Wert etwa einem Viertel seines Gesamtvermögens entspricht. Der Schenkungsvertrag enthält die Kausel, daß die Schenkung auf den Pflichtteil anzurechnen ist.

Alle Beteiligten waren damit der Meinung, daß für den Beschenkten alle Erbansprüche abgegolten sind.

  1. Erbfall, der Vater stirbt vor 2 Jahren mit Berliner Testament(Kinder stellen keinen Pflichtteilanspruch)
  2. Erbfall, die Mutter stirbt vor 1 Jahr ohne Testament.

Frage: sind alle 4 Kinder nach dem 2. Erbfall gleich erbberechtigt und hat damit die Klausel, daß die Schenkung auf den Pflichtteil anzurechnen ist, keine Wirkung, weil ja im Erbfall ohne Testament Pflichtteilsansprüche nicht vorkommen ?

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Schenkung eines Grundstückes (mit Nießbrauch!) an zwei Geschwister - Streit

Hallo erst mal! Ich hoffe sehr, dass mir jemand mit einer fundierten Antwort helfen kann. Zwei Geschwister bekommen vor 12 Jahren ein Grundstück mit Haus von der verwitweten Mutter geschenkt. Beide stehen im Grundbuch, die Mutter hat Nießbrauch. Eine Schwester (A) steckt in einer schweren Scheidung, hat kaum Geld zum Leben (nur Trennungsunterhalt), ist alleinerziehend und hat eine Depression. Diese Krankheit wird von der Schwester (B) und der Mutter ignoriert. Keine Hilfe, keine Unterstützung. Nun will die kranke Schwester A das Grundstück verkaufen (Haus hat keinen Wert und steht seit vier Jahren leer, da die Mutter gut versorgt in einer Seniorenresidenz lebt), um ihren minderjährigen Sohn und sie zu versorgen, Arztrechnungen zahlen zu können und eine Rentenversicherung zu sichern. Die andere Schwester B hat vor 13 Jahren eine Hypothek auf das Grundstück genommen, sich eine Eigentumswohnung gekauft und zahlt noch ab. Sie ist berufstätig und abgesichert. Sie und die Mutter reagieren völlig verständnislos und ablehnend auf die Bitte der zweiten Schwester A. Es kommt zum Streit. Auf der einen Seite wollen Schwester B und Mutter das Grundstück auf jeden Fall behalten, der Wert steigt schließlich immens (Großstadt). Auf der anderen Seite kämpft die andere Schwester A ums Überleben. Wie kann die zweite Schwester A trotz der familiären Differenzen an Geld kommen? Schließlich ist sie Eigentümerin einer Grundstückshälfte , wenn auch mit Nießbrauch belastet. Eine Hypothek auf zu nehmen geht leider auch nicht, da sie keinen Beruf ausübt, und im Sinne der Banken nicht kreditwürdig ist. Ich würde meiner Freundin so gern helfen, weiß mir aber leider auch keinen Rat. Deswegen hier meine Bitte um hilfreiche Unterstützung. Vielen Dank im Voraus!

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