Schenken überschreiben was ist besser?

1 Antwort

Nun verstehe ich die andere Frage nicht mehr.

Wenn Ihr das Haus kauft und der Preis geringer ist als der Wert, dann ist es eine gemischte Schenkung.

Für den Anteil der Schenkung ist, gilt das gleiche, was ich zur  anderen Frage schrieb. Also bei versterben des Vaters innerhalb von 10 Jahren, gibt es den Pflichtteilsergänzungsanspruch, der sich jährlich um 1/10 verringert.

Ja es ist kompliziert hier . Einerseits will er nicht das meine Schwestern was bekommen andererseits will er noch nicht alles abgeben . Aber ich schaffe es nicht Geld aufzunehmen damit der Mutter auszahlen kann und ich nich renoviere und dann später noch meine Schwestern auszahle . Wir sollen und wollen ihn auch pflegen und er bleibt hier wohnen . Meine Schwestern halten zu meiner Mutter

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@Knuddelnaus

Das ist nun schon der Dritte Sachverhalt. Also er will im Haus wohnen bleiben (lebenslängliches Wohnrecht). Dann muss bei der Bewertung der Sache erstmal der Wert des Wohnrechts berücksichtigt werden.

Erstmal muss ja wohl nur die Mutter wegen der Scheidung ausgezahlt werden. Um das Wohnrecht zu bewerten muss man das Alter der Person kennen. 

Wenn die Miete für die Wohnung z. B. 500,- Mtl. wäre, also 6.000,- pro Jahr, dann wäre bei einem 70jährigen Mann das Wohnrecht 6.000,- * 9,915 = 59.490,- Wert. Wäre der Hauswert 150.000,- und es würde mit der Auflage des Wohnrechts geschenkt, wäre damit der Wert der Schenkung nur 150.000,- - 59.490,- = 90.510,- euro.

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@wfwbinder

Lieben dank jetzt habe ich es etwas besser verstanden . Ich habe Kinder und möchte mich da vorher schlau machen . Ich habe ja Verantwortung

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@Knuddelnaus

Dann ist der Vervielfältiger für die Jahresmiete 8,556. Aber macht mal einen Termin bei einem Kollegen von mir.

Kostet weniger als 200,- Euro, aber ihr habt die Sache komplett in trockenen Tüchern.

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Pflichtteilsanspruch bei Übertragung an den Bruder zu Lebzeiten?

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auf den Pflichtteil oder muss sie damit rechnen, garnichts mehr zu bekommen?

Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar und verbleibe

mit freundlichem Gruß

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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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Mein Vater hat nach der Scheidung von meiner Mutter eine andere (deutlich jüngere) Frau geheiratet. Sie ist vermögender als er. Ich bin nicht mit ihr verwand. Mein Vater möchte ein Berliener Testament aufsetzen und mich und meine Schwester als Erben darin einsetzen. Sein Ziel dabei ist, das wir nach dem Ableben Beider von Ihrem Vermögen etwas abbekommen. Wenn ich nun nach dem Tod meines Vaters meinen Pflichtteil einfordere, bin ich dann trotzdem noch berechtigt nach ihrem Ableben zu erben? Oder verfällt mein Anspruch auf weiteres Erbe durch die Anforderung des Pflichtanteils (das sich ja nur auf das Erbe meines Vaters bezieht) ?

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