Scheinselbstständigkeit ?? 1 Auftraggeber, mehrere Endkunden

3 Antworten

1 auftraggeber löst schon mal die Überlegung aus, dass es scheinselbständigkeit sein könnte.

Dann wird /muss weiter geprüft werden.

ist man in die Struktur eines anderen Unternehmens eingebunden. Wie ist es mit den Anweisungen, aufträgen zur Arbeit?

Einiges an Deinen Angaben erinnert daran, dass Du arbeitest wie ein Arbeitnehmer.

Du bekommst Deine anweisungen, Du schreibst Deine Stunden auf, Du rechnest die Spesen einzeln ab.

Dagegen sieht es bei einem IT-Dienstleister eher so aus.

Der Leistungskatalog ist bis zum... zu erledigen. an welchen Tagen egal. Ok es könnte Stundenabrechnung vereinbart sein. Aber es gibt auch andere Lösungen.

Ich denke bei Dir ist es ein Grenzfall.

Die Gründung eine UG wäre übrigens, wenn es wirklich scheinselbständigkeit ist, keine Lösung

Eine 1-Mann-UG die eingebunden ist, wie ein Scheinselbständiger, dann ändert das nicht viel, ausser die Kosten, die dann noch höher wären.

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In 2013 habe ich für 4 Endkunden über 3 Personalvermittler und den heutigen Auftraggeber gearbeitet. In 2012 hatte ich 3 Kunden über 3 Auftraggeber. Es heißt, wenn jemand behauptet, dass ich Scheinselbstständiger bin, dann nur ab Mitte-November 2013 und was ich in 2013 geleistet habe ist nichts anders als was ich in 2014 über nur 1 Auftraggeber leisten werde.

Da ich die Nasse voll von Personalvermittler und deren Niedrigstundensätze und Ausbeutung habe, will ich auf Dauer über dieses Beratungshaus arbeiten. Ob ich gleichzeitig oder wechselhaft mit einem zweiten Beratungshaus arbeit, steht in den Sternen. Ich werde mich bemühen diesen 2en Auftraggeber zu finden. Im Moment und vielleicht bis Jahresende wäre ich vollbeschäftigt.

Wie Sobeyda unten antwortet, dauert eine Prüfung von DRV sicherlich lange.

Danke an alle !!

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das wird dir keiner mit Sicherheit sagen können. Wir haben in meiner Firma auch einen Freiberufler, der eine ähnliche Konstellation hat wie du: es gibt unregelmässige Arbeitszeiten, er ist vollkommen frei, er arbeitet nur von zuhause, es gibt mehrere Kunden, aber einen Rechnungsempfänger etc.

Sein Anwalt sagt: keine Scheinselbständigkeit, die Person unseres Vertrauens sagt: Risiko hoch, dass scheinselbständig.

Gelöst wurde das Problem dadurch, dass er nun Rechnungen an jeden Kunden schreibt und das Problem intern über Intercompanyverrechnung gelöst wird.

Ich sehe den Rechnungsempfänger als entscheidend an, nicht das mit den Kunden A, B, C. Lösbar wäre das auch hier durch Rechnungen an A, B, C.

Auch XYZ sollte ein Interesse an der Lösung des Problems haben, denn der steht auch im Risiko.

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ich kann leider nicht meine Rechnungen an den Kunden A, B und C schreiben, dann verstöße ich gegen den Auftraggeber und die grossen Unternehmen wollen nicht mit Einzelkäpfer arbeiten. Das steht fest, leider.

Was beduetet Intercompanyverrechnung ??

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So wie sich das anhört bist Du in einer abhängigen Beschäftigung, also nicht selbständig. Um Rechtssicherheit zu erhalten solltest Du bei der DRV einen Antrag auf Statusfeststellung stellen. Nur so ist Rechtssicherheit gewährleistet. Wenn dann festgestellt wird, dass Du Angestellter bist, muss Dein Auftraggeber Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen, Du selbst musst keinen Nachteil befürchten. Ich würde mich hier aber unbedingt rechtlich beraten lassen.

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Die Prüfung bei der DRV hat meines Erachtens wenig Sinn, weil sie so lange dauert, dass yomero bis dahin drei andere Aufträge hatte und wenn die DRV erst einmal Blut geleckt hat, geht der Ärger doch erst richtig los. Nach außen geht es um schutzbedürftige Scheinseöbständige, de facto IMO jedoch um Geld.

Und ich habe regelmäßig Verträge in denen ich versicherere, dass ich nicht scheinselbständig bin und dass ich im Innenverhältnis für die etwaig an die DRV zu nachzuentrichtenden gerade stehe.

Der beste Rat, ist sich einfach einen zweiten Auftraggeber zu suchen.

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Student - ca. 9000€/Jahr - Langfristig -

Moin,

Ich habe seit heute die Gewissheit, dass ich in 1-2 Monaten langfristig auf Rechnung arbeiten werde. Der Auftraggeber bleibt gleich. Ich habe schon viel herum gelesen und leider keinen Steuerberater als Freund, deshalb frage ich euch: was ist für mich besser? Freuberufler, auf Gewerbeschein oder doch echte Selbständigkeit?


Situation:

23, Student (mindestens noch 3-4 Jahre),

Familienkrankenversichert,

20€ Stundenlohn,

35-40h im MONAT => ca. 750 €/Monat

Tätigkeit: IT-Fachkraft(Support und auch Planung)

.

Bei meinem Auftraggeber bekomme ich einen „Freelancer-Vertrag“ was auch immer das ist…? Im groben scheint es einfach den Stundenlohn und den Datenschutz bzw. Verschwiegenheit zu regeln.

Neues Handy und Laptop sind auch bald dran.


Meine Fragen sind nun:

Bei dem Umfang von ca. 9000€ pro Jahr bin ich leider aus allen Freigrenzen raus oder?

Was ist das günstigste für mich? Selbstständig? Freiberufler?

Wo bekomme ich gratis/günstig Beratung? (keine Lust einen Steuerberate einzubeziehen, Kosten sparen :) )

Wo bekomme ich eine Steuernummer her? Eine Steueridentifikationsnummer habe ich als ich 18 geworden bin vom Finanzamt bekommen, ist nicht das gleiche oder?

Ist es Sinnvoll sich privat zu versichern?

Altersvorsorge? Habe vor Jahren schon 5 Monate kräftig in die Rentenkasse einbezahlt (2100€ butto/Monat).

Vielleicht auch Erfahrungsberichte?

MfG

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