Scheinselbständigkeit = automatische Betriebsaufgabe?

1 Antwort

Freiberufliche Tätigkeiten, die keine Gewerbeanmeldung haben, sind nur dann interessant für eine Abmeldung, wenn man gegenüber dem Finanzamt die Betriebsaufgabe erklärt, weil man z. B. keine Umsatzsteuervoranmeldungen mehr abgeben will.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Vielen Dank. Also geht eine Betriebsaufgabe in dem oben beschriebenen Sachverhalt von mir aus und kann vom Finanzamt nicht zwangsweise angeordnet werden. Ein Gewerbe habe ich nicht, bin freiberuflich tätig

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@Froeschle55

Das Finanzamt kann Dir sowieso keine Betriebsaufgabe aufzwingen.

Das Finanzamt könnte lediglich ein Gewerbeuntersagungsverfahren beantragen, wenn u z. B. beharrlich die Umsatzsteuer nicht zahlen würdest, oder die Lohnsteuerabzugsbeträge von Mitarbeitern nicht weiter leitest.

Das Finanzamt bewertet lediglich Lebenssachverhalte steuerlich.

Also, ein Auftragsverhältnis wird durch den Rentenversicherungsträger als Scheinselbständigkeit qualifiziert. Also wird umgerechnet usw. Damit fallen die Einnahmen aus der EÜR raus und gehen dann in die Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit ein, Rentenversicherung geht in die Vorsorgeaufwendungen usw.

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