Scheingewinne- stimmt es, daß Anleger solche versteuern müssen ohne Rendite gemacht zu haben?

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obs stimmt weiß ich nicht, aber ich hab hierzu folgendes im Internet gelesen: Scheingewinne: Anleger, die auf Betrüger hereingefallen sind, haben beim BFH zwar schon einige Niederlagen einstecken müssen, doch es gibt neue Hoffnung. Das Finanzgericht des Saarlands hat sich auf die Seite eines Geschädigten geschlagen, der auf leere Renditeversprechungen hereingefallen war und zunächst Scheingewinne versteuert hatte. Auch dieses Urteil überprüft nun der BFH (Az.: II R 62/08). Es ist nicht auszuschließen, dass die Richter ihre harte Haltung überdenken. Bisher hatten sie stets erklärt, Anleger hätten ihr Vermögen in solchen Fällen zwar nicht tatsächlich vermehrt. Steuerlich habe es in den ersten Jahren aber einen Zufluss gegeben, da Betroffene sich das Geld hätten auszahlen lassen können, statt es wieder anzulegen (Az.: VIII R 36/04).

Es kommt da schon sehr auf die Art der Beteiligung an. # Bei einem Darlehn z. b. muss man die zinsen versteuern, auch wenn man später den Darlehnsbetrag verliert, denn das wickelt sich auf der Vermögensebene ab.

Bei einer KG, würde zwar am Anfang gutgeschrieben udn über die einheitliche udn gesonderte eststellung der Ertrag dem Anleger zugerordnet, aber später sind eben die Verluste gegen zu rechnen.

Entsprechende Beratung ist anzuraten.

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