Scheidungsunterhalt bei Mini-Rente sowie Hartz-IV-Bezug

3 Antworten

Mein 64-jähriger Mann ist ausgezogen und will nach 30 Jahren die Scheidung.

Schade, aber vermutlich nicht zu ändern.

Er bezieht inzwischen eine Rente in Höhe von ca. 600 Euro, wohnt in seinem eigenen Haus

Dann ist er doch versorgt.

Inzwischen hat er noch eine Wohnung davon offiziell für 350,-- Euro an seine 29-jährige Geliebte vermietet, die Hartz-IV bezieht

Geht Dich nichts an, weil:

(wir haben Gütertrennung).

Würde Dich auch sonst nichts angehen, weil ererbte Sachen auch in der Zugewinngemeinschaft in das Anfangsvermögen eingehen.

Ich bezweifle, dass die Dame die Miete tatsächlich zahlt

Egal, weil es für die Berechnung des Unterhalts nicht darauf ankommt, ob das Geld fließt. Es wird angerechnet.

Wie sieht es denn bei einer Scheidung aus, muss einer von uns beiden dem anderen Unterhalt bezahlen?

Das wird das Gericht ermitteln.

Ich mache mir jetzt Sorgen darüber, dass ich diesem Menschen möglicherweise noch Unterhalt zahlen muss.

Sorgen kannst Du Dir machen, wenn Du nichts anderes zu tun hast. Es ist aber unbegründet.

Dein NochEhemann hat 600,- Euro Rente, wohnt im eigenen haus und bezieht Miete aus zwei Wohnungen.

Wo sollte da ein Unterhaltsanspruch gegen Dich bestehen?

Eher könntest Du einen Anspruch haben.

Hallo

  • Nachehelicher Unterhalt steht unter der Prämisse, dass jeder Ehegatte nach der Scheidung für sich selbst sorgen muss und nur dann Anspruch auf Unterhalt hat, wenn er aufgrund seiner Lebensumstände bedürftig ist und nicht für sich selbst sorgen kann.
  • Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht daher nur, wenn einer der sieben in §§ 1570 ff BGB geregelten Unterhaltstatbestä nde vorliegt.
  • Der Bedürftigkeit des unterhaltsberechtigten Ehegatten steht die Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Ehegatten gegenüber. Ob er leistungsfähig ist, berechnet sich nach seinem bereinigten Nettoeinkommen. Soweit der Unterhaltsbetrag fest steht, ist er dennoch veränderlich, wenn sich die Lebensverhältnisse des Unterhaltspflichtigen verändert haben.

§ 1569 BGB stellt den Grundsatz auf, dass es jedem Ehegatten nach der Scheidung obliegt, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Erst dann, wenn er dazu außerstande sein sollte, hat er gegen den anderen Ehegatten einen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Zugleich definiert das Gesetz die Fälle, in denen ein Ehegatte außerstande ist, für sich selbst zu sorgen. Diese Definition beschreibt das Gesetz in den Unterhaltstatbeständen der §§ 1570 bis 1576 BGB.

Die Mieteinkünfte ihres Mannes stellen Einkünfte dar und haben somit Einfluss auf seine Leistungsfähigkeit, so dass es sogar möglich ist, dass Sie Anspruch auf Unterhalt von Ihrem Mann haben könnten.vgl auch. https://www.scheidung.de/wann-erhaelt-ein-geschiedener-ehegatte-unterhalt.html oder https://anwalt-scheidung-zuerich.ch/

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Als ALG II - Empfänger ( ich mag die Bezeichnung Harz IV nicht ) hat man nicht mehr als das Exiztentminimum zum Leben und kann nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden.

Dein Mann hat Mieteinahmen und keine eigenen Mietkosten zu tragen, so dass er keinen Anspruch auf Unterhalt hat.

Sobald die Scheidung eingereicht wurde, wird die Unterhaltsfrage gerichtlich geklärt und es kann durchaus sein, dass er Dir gegenüber unterhaltspflichtig wird.

Aber das hat wfwbinder Dir ja auch schon geschrieben.

Hallo

  • Nachehelicher Unterhalt steht unter der Prämisse, dass jeder Ehegatte nach der Scheidung für sich selbst sorgen muss und nur dann Anspruch auf Unterhalt hat, wenn er aufgrund seiner Lebensumstände bedürftig ist und nicht für sich selbst sorgen kann.
  • Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht daher nur, wenn einer der sieben in §§ 1570 ff BGB geregelten Unterhaltstatbestä nde vorliegt.
  • Der Bedürftigkeit des unterhaltsberechtigten Ehegatten steht die Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Ehegatten gegenüber. Ob er leistungsfähig ist, berechnet sich nach seinem bereinigten Nettoeinkommen. Soweit der Unterhaltsbetrag fest steht, ist er dennoch veränderlich, wenn sich die Lebensverhältnisse des Unterhaltspflichtigen verändert haben.

§ 1569 BGB stellt den Grundsatz auf, dass es jedem Ehegatten nach der Scheidung obliegt, selbst für seinen Unterhalt zu sorgen. Erst dann, wenn er dazu außerstande sein sollte, hat er gegen den anderen Ehegatten einen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Zugleich definiert das Gesetz die Fälle, in denen ein Ehegatte außerstande ist, für sich selbst zu sorgen. Diese Definition beschreibt das Gesetz in den Unterhaltstatbeständen der §§ 1570 bis 1576 BGB.

Die Mieteinkünfte ihres Mannes stellen Einkünfte dar und haben somit Einfluss auf seine Leistungsfähigkeit, so dass es sogar möglich ist, dass Sie Anspruch auf Unterhalt von Ihrem Mann haben könnten.vgl auch. https://www.scheidung.de/wann-erhaelt-ein-geschiedener-ehegatte-unterhalt.html oder https://anwalt-scheidung-zuerich.ch/

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