Scheidung wäre finanziell sehr ungünstig, Trennung? Was tun, halte das Leben mit ihm nicht mehr aus?

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4 Antworten

Es gibt so viele gute Seiten im Netz über das Thema Scheidung. eine davon ist www.info-scheidung.de dort findest du auch Erklärungen zum Versorgungsausgleich - was für Dich ja extrem wichtig ist- Rentenhöhe !!!

Liebe ZilliB, da sind Sie in einer wirklich schwierigen Lage. Bei einer Scheidung käme es - wie Sie schon selber sehen- zu einem Versorgungsausgleich und derjenige der in der Ehezeit, mehr in die Rente eingezahlt hat, muß dem Partner von dem MEHR die Hälfte abgeben, egal ob der mehr Vermögen hat oder vor der Ehezeit viel in die Rente gezahlt hat. Auch wenn man sich finanziell nicht runinieren will, sollte man auf Leben und Gesundheit achten, Sie haben nur das eine Leben und wie Sie sagen, mit 62 Jahren wäre es höchste Zeit sein Leben selbstbestimmt zu leben. Versuchen Sie mit ihm zu reden und eine Trennung zu vereinbaren. Es ist sehr nett von Ihnen, daß Sie ihm im Fall der Trennung noch weiter den Haushalt machen, das würden viele getrenntlebende Ehefrauen nicht machen. Oft verträgt man sich auch besser, wenn man räumlich getrennt ist. Aber auch wenn Sie die Scheidung nicht einreichen, könnte er es tun, und dann wäre es eben so, nach einer gewissen Zeit (ich glaube es waren 3 Jahre) käme es zur Scheidung.

NasiGoreng 01.02.2013, 18:48

Bei einer Scheidung käme es zu einem Versorgungsausgleich und derjenige der in der Ehezeit, mehr in die Rente eingezahlt hat, muß dem Partner von dem MEHR die Hälfte abgeben, egal ob der mehr Vermögen hat oder vor der Ehezeit viel in die Rente gezahlt hat.

Ausgeglichen werden die Rentenansprüche nur für die Zeit, in der die Ehe bestanden hat. Je kürzer also die Ehe war im Vergleich zur gesamten Beitragspflicht, desto weniger Rentenansprüche müssen abgegeben werden.

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Wenn ich Deine Angaben zu den Vermögensverhältnissen des Ehemannes höre, dann dürfte die Scheidung für ihn aufgrund des Zugewinnausgleichs doch zu einem finanziellen Fiasko werden. Insofern kann ich Deine Sorgen nicht so ganz nachvollziehen. Es muß auch nicht notwendigerweise einen Versorgungsausgleich geben. Auch da gäbe es bei grober Unbilligkeit Ausnahmen:

http://kuerzer.de/Oh1FZqImn

Wenn Du das Vorhaben ernstlich angehen willst, kommst Du um eine anwaltliche Beratung nicht herum. Ein Forum wie dieses kann Dir die Beauftragung eines Rechtsspezialisten nicht ersetzen und nicht ersparen.

Ohne Kenntnis von Güterstand und bisheriger Dauer Deiner Ehe kann man Dir nicht helfen.

Vor die Alternative gestellt "Geld oder Leben" solltest Du Dich aber grundsätzlich immer für das Leben entscheiden.

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