Scheidung - Regelung nur durch einmalige Abfindung möglich unabhängig vom Zugewinn?

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Vereinbar ist alles. Da diese Regelung ja erst in der Ehe abgeschlossen wird udn wenn man die 300.000,- z. B. so festschreibt, das sie auch fälli wären wenn der mann wieder am verlieren ist, dann würde es gehen.

Solche Vereinbarungen gelten immer dann als sittenwidrig, wenn eine Wirtschaftliche Übermacht ausgenutzt wird, "unterschreib oder ich heirate Dich nicht und lass Dich mit dem kommenden Kind sitzen."

Anwaltsrechnung zu hoch?

Hallo, ich wurde kürzlich geschieden. Erst sah alles nach einer "schmutzigen Scheidung" aus, wo man sich um jeden Knopf streitet. Ich habe mir eine Anwältin gesucht und die Karten auf den Tisch gelegt. Sie hat von mir eine Vorauszahlung von 5000 Euro verlangt, die ich auch bezahlt habe.

Wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätte ich beim Versorgungsausgleich einen Teil meiner Rente abgeben müssen. Im Gegenzug dazu hat mein Ex ein Vermögen von ca. 50.000 Euro, ich habe kaum was. Letztlich haben mein Ex und ich uns darauf geeinigt einen notariellen Ehe-/Trennungs-/Scheidungsvertrag abzuschließen. In diesem Vertrag haben wir gegenseitig auf alles verzichtet. Kein Versorgungsausgleich, kein Zugewinn, nix. Mein Ex zieht aus, lässt die von ihm bezahlten Einrichtungsgegenstände da, ich bezahle ihm dafür 4000 Euro. Er nimmt nur das Arbeitszimmer mit.

Bei der Scheidung wurde der Streitwert auf 13.500 Euro festgelegt.

Heute kam die Rechnung der Anwältin. Mit dem ersten Teil der Rechnung bin ich einverstanden. Es geht da um alle möglichen Gebühren, Porto etc. Es sind ca. 2.400 Euro.

Teil 2 bezieht sich auf die Erstellung des Notarvertrages. Obwohl alles per Vertrag ausgeschlossen ist, verlangt die Anwältin verschiedene Gebühren, wobei sie folgende Streitwerte zugrunde legt: 5000 Euro für die Wohnung, 4000 Euro (die ich meinem Ex zu zahlen habe) und 25.000 Euro, die ich - wenn ein Zugewinnausgleich stattgefunden hätte - erhalten hätte. Dafür verlangt sie sage und schreibe noch einmal 3.300 Euro. Ich habe im Internet versucht, dazu etwas zu finden. Da ist aber immer nur von einer Mitwirkungsgebühr am Ehevertrag die Rede.

Kann mir jemand sagen, ob das rechtens sein kann? Es ist doch gar nicht zum Zugewinnausgleich oder ähnlichem gekommen. Wie kann sie dann die Beträge ansetzen? Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß Letitia

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