Scheidung, Bertriebsrente, Krankenversicherung

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Da dürfte es eine Frage sein ob Du einen Teil von Deinem Netto an sie abgetreten hast, oder einen Teil Deines Brutto abgetreten?

Wenn es ein Teil Deiner Ansprüch gegen den Arbeitgeber ist, dann muss sie von dort ihre eigene Abrechnung bekommen udn es ist bei Dir raus.

Wenn Du einen Teil von Deinem Netto an sie abgetreten hast, dann wird die Betriebsrente komplett für Dich abgerechnet (mit allen Beiträge und ggf. Steuern) und vom Netto etwas an sie gezahlt, wäre ab er dann bei ihr m. E. beitragsfrei.

Vielen Dank für die Antwort. Der für die Ehezeit erworbene Anspruch meiner Ex wurde aus dem Brutto errechnet.

Auf meinem Gehaltszettel ist die Bruttrente ausgewiesen und versteuert (die Abtretung wird aber in der Einkommensstererklärung steuerfrei gestellt). Bei der KV bin ich als freiwillig gesetzlich versichertes Mitglied geführt. Das pikante ist, daß die KV den Abtretungsbetrag anfangs beitragsfrei gestellt hat (weil der Beitrag ja bei der Gegenseite gezahlt wird). Nach 5 Jahren fällt ihr ein, daß sie den Beitrag aus der Bruttrente erheben müsse.

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Anwaltsrechnung zu hoch?

Hallo, ich wurde kürzlich geschieden. Erst sah alles nach einer "schmutzigen Scheidung" aus, wo man sich um jeden Knopf streitet. Ich habe mir eine Anwältin gesucht und die Karten auf den Tisch gelegt. Sie hat von mir eine Vorauszahlung von 5000 Euro verlangt, die ich auch bezahlt habe.

Wenn es hart auf hart gekommen wäre, hätte ich beim Versorgungsausgleich einen Teil meiner Rente abgeben müssen. Im Gegenzug dazu hat mein Ex ein Vermögen von ca. 50.000 Euro, ich habe kaum was. Letztlich haben mein Ex und ich uns darauf geeinigt einen notariellen Ehe-/Trennungs-/Scheidungsvertrag abzuschließen. In diesem Vertrag haben wir gegenseitig auf alles verzichtet. Kein Versorgungsausgleich, kein Zugewinn, nix. Mein Ex zieht aus, lässt die von ihm bezahlten Einrichtungsgegenstände da, ich bezahle ihm dafür 4000 Euro. Er nimmt nur das Arbeitszimmer mit.

Bei der Scheidung wurde der Streitwert auf 13.500 Euro festgelegt.

Heute kam die Rechnung der Anwältin. Mit dem ersten Teil der Rechnung bin ich einverstanden. Es geht da um alle möglichen Gebühren, Porto etc. Es sind ca. 2.400 Euro.

Teil 2 bezieht sich auf die Erstellung des Notarvertrages. Obwohl alles per Vertrag ausgeschlossen ist, verlangt die Anwältin verschiedene Gebühren, wobei sie folgende Streitwerte zugrunde legt: 5000 Euro für die Wohnung, 4000 Euro (die ich meinem Ex zu zahlen habe) und 25.000 Euro, die ich - wenn ein Zugewinnausgleich stattgefunden hätte - erhalten hätte. Dafür verlangt sie sage und schreibe noch einmal 3.300 Euro. Ich habe im Internet versucht, dazu etwas zu finden. Da ist aber immer nur von einer Mitwirkungsgebühr am Ehevertrag die Rede.

Kann mir jemand sagen, ob das rechtens sein kann? Es ist doch gar nicht zum Zugewinnausgleich oder ähnlichem gekommen. Wie kann sie dann die Beträge ansetzen? Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß Letitia

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Weiterer Unterhaltsanspruch der Ex-Frau trotz Altersrente beider Partner? Und wenn ja, wie viel?

Hallo!

Mein Mann und ich versuchen, eine Antwort auf folgende Frage zu finden und stoßen auf unterschiedliche Informationen:

mein Mann wurde 1997 nach 20 Ehejahren geschieden, der Unterhalt für die Ex-Frau berechnet. Sie selbst hat bis Dezember 2014 in einer 3/4-Stelle gearbeitet, bezieht jetzt Altersrente und bekommt weiterhin Unterhalt von meinem Mann, der erst Ende dieses Jahres in Altersrente gehen wird.

Nun gibt es ja den berechneten Versorgungsausgleich, den sie ja bekommt, sobald mein Mann in Rente geht.

Meine Frage ist nun: Wie ist das mit dem weiteren Unterhalt geregelt? Ich habe diese Hälfte/Hälfte-Regelung gefunden, verstehe aber nicht wirklich, wann und wie sie angewandt wird, und ob der Unterhalt weiter gezahlt werden muss. Vor allem:

Wonach wird der dann zu zahlende Unterhalt (mein Mann "verdient" in der Rente ja auch weniger) berechnet und wird der Differenzbetrag der Hälfte/Hälfte-Regung mit dem Versorgungsausgleich verrechnet?

Beispiel: Mann 1500 Euro Rente Frau 800 Euro = 700 Euro Differenz : 2 = 350 Euro Frau kriegt diese 350 Euro dazu - wenn ich es richtig verstanden habe.

Werden diese 350 Euro nun auf den sowieso schon bestehenden Versorgungsausgleich angerechnet oder müsste mein Mann dann "doppelt" zahlen?

Vor allem: wer hat explizit festgelegt, ob mein Mann lebenslang Unterhalt zahlen muss? Bisher waren wir davon ausgegangen, dass sich dieses leidige Thema mit dem Renteneintritt meines Mannes endlich erledigt hätte :-(

Ich hoffe, dass ich mich einigermaßen verständlich ausgedrückt habe, das ganze Thema verwirrt mich!

Ich freue mich auf Antwort und sage jetzt schon mal Dankeschön!

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