Scheidung - Versorgungsausgleich richtig berechnet?

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Petra: Das "Vier-Augen-Prinzip" lohnt sich fast immer. Du kannst anschliessend einigermassen sicher sein, nichts verschenkt zu haben.

Hallo Lissa, wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Bescheid in Ordnung, wenn der Verlauf und die Eckdaten (Datum Heirat, Datum Scheidungsantrag) stimmen. Dann kann ich mir die Kontrolle sparen, die wird es ja nicht umsonst geben. Außerdem ist der Termin vor Gericht noch im Dezember und es würde eilen.

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Regelung beim Versorgungsausgleich - Zeitpunkt der Anrechnung?

Hallo liebe Fachleute,

im Rahmen meines Scheidungsverfahrens wurde auch ein Versorgungsausgleich durchgeführt. Meine Pension wurde gekürzt - im Gegenzug erhalte ich aber eine höhere Rente durch den Ausgleich bei meiner Ex-Frau.

Während meine Pension aufgrund der Entscheidung des Amtsgerichtes mit Wirkung vom 1.02.2017 gekürzt wurde und ich den überzahlten Betrag zurückzahlen musste, wurde die Rentenzahlung an meine Ex-Frau für den Monat Februar 2017 noch in voller Höhe ausgezahlt.

Diese Ungleichbehandlung wollte ich nicht akzeptieren. Aber die Deutsche Rentenversicherung begründet ihre Vorgehensweise damit, dass sie über die Rechtskraft der Entscheidung erst am 30.01.2017 zur Kenntnis gelangt ist und somit mit befreiender Wirkung bis 28.02.2017 an meine geschiedene Ehefrau die ungekürzte Rente gezahlt hat und somit eine Erhöhung meiner Rente erst ab 1.03.2017 möglich war.

Mein Dienstherr begründet seine Entscheidung mit § 57 BeamtVG und ich "sitze zwischen den Stühlen" und darf offensichtlich ca. 500,- Euro in den Wind schreiben.

Meine Frage: Ist den solch unterschiedliche Anwendung bei einem Versorgungsausgleich rechtens, in der eine Seite derart benachteiligt wird?

Bevor ich gegen die Deutsche Rentenversicherung klage, hätte ich gern Ihren fachlichen Rat  

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