Scheidung - darf die Frau so einfach mit dem Kind wegziehen?

4 Antworten

Wem das Sorgerecht über das Kind zusteht, muß in Konfliktfällen das Familiengericht entscheiden. Allerdings kann auch das Familiengericht keinem der ehemaligen Ehepartner den Wohnort vorschreiben.

Das kommt darauf an, ob ein vernünftiger Grund besteht. z. B. Arbeitsplatz.

Ein Wegziehen, um dem Exehegatten das Besuchsrecht zu erschweren wird angreifbar sein.

Ist es angreifbar oder nicht? Ansonsten -was soll jemand mit dieser Antwort anfangen?

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@vulkanismus

Wer es genau liest, weis was zu tun ist.

Wenn die Frau wegzieht um eine Arbeit anzunehmen um entweder von öffentlichen Leistungen, oder auch vom nachehelichen Unterhalt frei zu sein, oder auch um einfach eine bessere Anstellung zu bekommen, wird es nicht angreifbar sein.

Wenn der Ortswechsel ohne so einen Grund erfolgt, insbesondere weil die Frau eventuell gar nicht arbeiten kann, weil das Kind unter 3 Jahre als ist und ohnehin nachehelichen Unterhalt bekommt, dann ist anzunehmen, dass sie es nur macht um das Umgangsrecht zu erschweren. Das ist dann auch angreifbar.

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I. d.R. wird der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht eines Kindes zugesprochen. Es sei denn, es wäre bereits so selbständig, dass es eine andere Meinung hätte und die schwerwiegend wäre.

Nur selbst dann dürfte, da noch Großeltern für die Betreuung zusätzlich bereitstehen, der meist arbeitenden Vater dem nichts im Sinne des Kindswohls entgegenzusetzen haben, dass einen abweichenden Beschluss des FamG zuließe :-)

G imager761

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Dann hat mein Vater meine Mutter kennengelernt (seit 30 Jahren ca.) und hat mit ihr mich (18 Jahre alt) und meine 9 jährige Schwester.

Meine Stiefgeschwister sind alle über 30 und erwarten immernoch "Pflege" von meinem Vater .. = Geld. Diese haben halt dazu geführt, dass es meinem Vater sehr schlecht geht und er diese Kinder nicht mehr als richtige Kinder ansieht, da diese ihn nur noch als Bank sehen.

Dadurch will er halt seine jetzige Immobilie (ein MFH) NUR mir und meiner Schwester "übergeben" / schenken. Wenn er es über den "Testamentweg" machen würde, und seine anderen 5 Kinder enterben würde, hätten diese dann trotzdem ein Recht auf ihren Pflichtanteil oder? Deswegen will mein Vater die Immobilie vor seinem Tod an uns übergeben. Wäre es da eine Option, dass er die Immobilie einfach auf mich und meine Schwester überschreibt (oder nur auf mich, da ich 18 bin)? Könnten meine Stiefgeschwister das irgendwie rechtlich anfechten und diese Schenkung rückgängig machen? Er hat die Immobilie 1994 gekauft, aber ist alleine im Grundbuch eingetragen und alleiniger Eigentümer. Seine alte Ehegatte hatte weder bei der Grundschuld geholfen zu bezahlen, noch war sie an den Gewinnen durch Vermietung etc beteiligt. Trotz dessen hat mein Vater in Vergangenheit eine Anklage auf Unterhalt verloren und bezahlt ihr schon monatlich einen Betrag (Hälfte seiner Rente). Diese haben jetzt erneut meinen Vater auf Unterhalt verklagt (da er ja Geld verdient durch die Immobilie) - Darf man eigdl. 2x auf Unterhalt klagen? Ich meine, ihre Kinder müssten doch für ihre Mutter sorgen oder nicht? Sie sind seid 6 Jahren geschieden.

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MfG

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