Scheidung - darf die Frau so einfach mit dem Kind wegziehen?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

I. d.R. wird der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht eines Kindes zugesprochen. Es sei denn, es wäre bereits so selbständig, dass es eine andere Meinung hätte und die schwerwiegend wäre.

Nur selbst dann dürfte, da noch Großeltern für die Betreuung zusätzlich bereitstehen, der meist arbeitenden Vater dem nichts im Sinne des Kindswohls entgegenzusetzen haben, dass einen abweichenden Beschluss des FamG zuließe :-)

G imager761

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein da sgeht natürlich nicht so ohne weiteres, wenn ein gemeinsames Sorgerecht besteht. In diesem Fall muss ein Kompromiss gefunden werden so dass beide Elternteile das Kind regelmäßig sehen können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von imager761
01.02.2014, 09:02

Hier geht es nicht um das geteilte Sorge- und damit Besuchsrecht, sondern Aufenthaltsbestimmungsrecht. Und das liegt bei der Mutter, sofern dem Kindswohl nicht schwerwiegende Gründe entgegenstehen.

0

Das kommt darauf an, ob ein vernünftiger Grund besteht. z. B. Arbeitsplatz.

Ein Wegziehen, um dem Exehegatten das Besuchsrecht zu erschweren wird angreifbar sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von vulkanismus
01.02.2014, 10:43

Ist es angreifbar oder nicht? Ansonsten -was soll jemand mit dieser Antwort anfangen?

0

Wem das Sorgerecht über das Kind zusteht, muß in Konfliktfällen das Familiengericht entscheiden. Allerdings kann auch das Familiengericht keinem der ehemaligen Ehepartner den Wohnort vorschreiben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo telfser, es kommt darauf an, wer das Sorgerecht und insbesondere das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind hat. Haben beide Elternteile die gleichen Rechte, dann kann die Mutter nicht so einfach wegziehen. Tut sie es trotzdem, bleibt ihm nur das Gespräch oder die Klage bei Gericht. Es wäre gut, wenn sich die Eltern hier sachlich auseinandersetzen können und alle Interessen wahren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein darf sie nicht. Hier geht es um das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Und wenn sich die beiden Parteien nicht einig sind, kommt es zum Streit. Dann regeln die Behörden, wo das Kind leben soll.

Dort wo das Kind aktuell wohnt/ gemeldet ist, muss es auch bleiben - sofern keine Einigkeit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von imager761
01.02.2014, 09:04

Dort wo das Kind aktuell wohnt/ gemeldet ist, muss es auch bleiben - sofern keine Einigkeit.

Irrtum: Das Aufenthaltsbestimmungsrecht fällt rgelmäßig der Mutter zu, sofern dem Kindswohl nicht schwerwiegende Gründe entgegenstehen.

0

Natürlich darf Sie, wen sollte sie um Erlaubnis fragen müssen ?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?