Schätzung Finanzamt?

3 Antworten

Bei Renten liegen dem Finanzamt elektronisch übermittelte Daten vor, jedenfalls bei inländischen Renten.

Vielleicht hat das Finanzamt der Oma ja solche Erkenntnisse.

Halte Dich nicht lange mit der Schätzung auf. Die Festsetzungsfrist ist noch nicht abgelaufen - d. h. es kann für 2019 noch eine Steuererklärung abgegeben werden. Such dir evtl. eine Steuerberaterin/einen Steuerberater der hilft. Alle Kosten dafür sind geringer als die Steuerzahlung.

edit: die Einspruchsfrist ist leider schon abgelaufen und die Steuer ohne VdN festgesetzt...

Gemischte Schenkung Immobilie?

Wir leben aktuell zusammen mit meiner Schwiegermutter in ihrem Haus. Wir würden das Haus nun gerne übernehmen und umfangreich sanieren und renovieren. Die Schwiegermutter soll nach der Übernahme lebenslanges Wohnrecht erhalten und wir wollen sie später auch pflegen falls nötig. Meine Frau hat noch 2 Geschwister.

Uns ist nun unklar, wie man hier sinnvoll, finanzierunstechnisch schlau und auch steuerrechtlich korrekt vorgeht.

Für den Kauf haben wir wie folgt kalkuliert: Wir haben das Haus schätzen lassen. Der Verkehrswert wird auf 560000€ geschätzt. Wir sehen den real zu erzielenden Verkaufswert bei 500000€ (Vgl. andere Immobilien). 100000€ würden wir für das Wohnrecht und 40000€ für die spätere Pflege der Schwiegermutter abziehen können. 60000€ würden wir für den Anbau und altersgerechten Umbau der Wohneinheit für die Oma abziehen.

Folglich würden wir das Haus für 300000€ kaufen. Die beiden anderen Geschwister würde von der Oma mit je 70000€ ausbezahlt werden (60€ behält sie für sich). Wie handhabt man das dann aber sinnvoll mit dem „vorgezogenen Erbe“ meiner Frau. Ist es günstiger wir zahlen 300000€ an die Oma und sie schenkt dann jedem Kind den Teil den Sie als angemessen empfindet (uns dann voraussichtlich 100000€). Oder ist es besser/korrekt wenn wir direkt nur 200000€ bezahlen (gemischte Schenkung)?

Was ist da der korrekte Weg gegenüber dem Finanzamt? Welcher Weg ist zu bevorzugen hinsichtlich der Finanzierung bei der Bank - was wird da als EK angerechnet?

Vielen Dank

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Steuerschätzung trotz Steuerberater erlaubt?

Ich habe ein Taxibetrieb mit einer Taxe und hatte eine Betriebsprüfung für den Bereich 2009-2013. Seit 2011 habe ich auch einen Steuerberater und hatte mich eigentlich auf der sicheren Seite gefühlt. Die Steuererklärung und die zu zahlende Umsatzsteuer bereite ich immer mit der Steuersoftware von Buhl vor (tax). Um die entsprechenden Daten meines kleinen Betriebes in den Griff zu bekommen hatte ich mir eine Excel-Tabelle vorbereitet, die alle relevanten Daten (Datum, Schicht-Nr.; Kilometer-Anfang, Kilometer-Ende, Tageseinnahme, Trinkgeld usw.enthält. Die ganzen Daten wiederum habe ich mir von meinen handschriftlichen Einträgen (Terminplaner/Kalender) übertragen. Ich habe immer alle Steuerbescheide, die mein Steuerberater ermittelt hatte ordnungsgemäß bezahlt!!! ...also bis dato keine Steuerschulden.

Nun kam die Betriebsprüfung - und alles soll nun falsch gewesen sein??? Lt. Finanzamt sind meine Exceltabellen nicht erlaubt und somit unbrauchbar. Daraufhin wurde alles geschätzt und ich soll nun 19100€ !!!! nachzahlen. Das ist KEIN Schreibfehler Neunzehntausendeinhundert €.

Hauptgrund der Schätzung soll die Tatsache sein, dass ich meine handschriftlichen Unterlagen entsorgt habe. (Unterlagen von 2013, die ich noch retten konnte, würde ich noch nachreichen können)

Den Zahlungstermin (19100€) ist der 12.10.2016!!!!

So langsam kommen bei mir Selbstmordgedanken auf! Wie soll ich denn so eine Summe auftreiben? Das kann doch nicht rechtens sein! Im Umkehrschluss bedeutet das ja, dass ich trotz aller bezahlten Steuerbescheide noch eine Nachzahlung pro Jahr von ca. 4000€ leisten muss. Dafür wiederum hatte ich ja so 12000€/Monat verdienen müssen. Mit einem Taxi habe ich aber nur Einnahmen von ca. 3500€/Monat!!!

Das Finanzamt wird mir voraussichtlich am 12.10.2016 alle meine Konten sperren, meine Taxe und alles was ich besitze pfänden usw.

Ich bin somit recht verzweifelt, und weis nicht, wie ich mich wehren kann.

Mein Steuerberater hat zwar Einspruch eingelegt, aber nach allem was ich gelesen habe hat das auf den Zahlungstermin keinen Einfluss!

Wenn jemand einen Ausweg hat, dann bitte ich um eine sofortige Rückantwort! ...NERVEN LIGEN BLANK...

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Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

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