Schadensersatz Verdienstausfall wegen Einsatzortwechsel?

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2 Antworten

Das Gericht wird prüfen, ob die Klage zulässig ist. Dann wird das Gericht über die Sache entscheiden. So ist nun mal der Weg und daran werden irgendwelche Internetforen nichts ändern.

Es kommt hier darauf an, inwiefern vertragliche Zusicherungen an die Pflegekraft verletzt wurden bzw. Änderungen (z.B. der Einsatzort, die Anzahl der zu arbeitenden Stunden) im vertraglichen Rahmen möglich sind. Ebenso ist die Frage, ob die Pflegekraft ein Monatsgehalt erhält oder nach Stunden bezahlt wird. Alles Fragen, die wir beim besten Willen nicht klären können, da der Vertrag nicht vorliegt.

Deine Frage läßt auch vollkommen offen, gegen wen die Klage überhaupt eingereicht ist. Gegen den Arbeitgeber? Gegen Dich aus Auftraggeber? Pflegeverträge werden normalerweise zwischen den Pflegeunternehmen mit den Bevollmächtigten der zu pflegenden Personen geschlossen. Die Pflegekräfte haben Verträge mit den Pflegeunternehmen. Auf welcher Basis wird überhaupt eine Forderung erhoben? Handelt es sich um Schadensersatz oder eine Forderung über ausstehenden Arbeitslohn? Alles unklar.

Erst mal danke für die schnelle Antwort. Ich sehe schon das ich die Sachlage mehr konkretisieren muss. Die Pflegefirma ist von uns beauftragt worden, die Pflegekräfte der Firma haben Rahmenverträge, meines Wissens nach - soweit ich die Verträge kenne - kann die Firma jederzeit den Einsatzort ändern, vor allem wenn es zu Problemen bzw. Differenzen zwischen Pflegefamilie und Pflegepersonal kommt. Die Pflegekraft will es nicht hinnehmen das Sie den Einsatzort wechseln sollte - aufgrund von Differenzen - und klagt auf Schadensersatz gegen uns als Pflegefamilie. Als Vergleich des Verdienstausfalls benutzt die Pflegekraft die Verdienstnachweise vom Monat des Vorjahres, somit möchte diese Pflegekraft für ein halbes Jahr die Differenz zum Vorjahr einklagen. Meine Frage war nur ob sie die Vorjahresabrechnungen nun Nutzen kann um ein Verdienstausfall darzustellen, obwohl seitens des Arbeitgebers es festgelegt ist das Sie bei Problemen anderswo eingesetzt werden kann.

Danke nochmal für die Antwort.

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@freeangel1969

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: nur der Arbeitgeber der Pflegekraft hat einen Vertrag mit Dir und mit der Pflegekraft. Geht es also darum, Zusicherungen aus einem solchen Vertrag einzuklagen, geht das nur zwischen Pflegekraft und Arbeitgeber. Geht es darum, daß Ihr durch üble Nachrede etc. die Pflegekraft hinausgemobbt habt, dann bestehen in der Tat Ansprüche gegen Euch, und diese könnte man anhand von Gehaltseinbußen versuchen zu quantifizieren.

Es geht hier zunächst mal um die Frage, auf welcher Basis jemand einen Anspruch überhaupt rechtmäßig erheben kann. Dann erst geht es um die Frage der Quantifizierung dieses Anspruchs bzw. eines Ausgleichs für den Verdienstausfall.

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Ist das überhaupt zulässig das diese Person jetzt klagt?

Das ist schon mal die falsche Frage. Zulässig ist eine Klage, wenn das angerufene Gericht örtlich und sachlich zuständig ist. Über die Begründetheit der Klage ist damit noch nicht entschieden.

Deine Frage zu beantworten ist einfach unmöglich. Man kann nicht zu vertraglichen Ansprüchen Aussagen machen, wenn man keinen Einblick in die vertraglichen Grundlagen hat und den hast Du offenkundig auch nicht. Du kennst den Fall nur vom Hörensagen.

Sag bloß, du hast das verstanden? Ich bin beim ersten "diese Person" ausgestiegen, weil ich schon nicht mehr wusste, wer damit gemeint ist.

Also irgendwer klagt jetzt, das habe ich rausgelesen. Aber ist das jetzt der bettlägerige Elternteil oder das Kind davon oder wer? Und warum?

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Erst mal danke für die schnelle Antwort. Ich sehe schon das ich die Sachlage mehr konkretisieren muss. Die Pflegefirma ist von uns beauftragt worden, die Pflegekräfte der Firma haben Rahmenverträge, meines Wissens nach - soweit ich die Verträge kenne - kann die Firma jederzeit den Einsatzort ändern, vor allem wenn es zu Problemen bzw. Differenzen zwischen Pflegefamilie und Pflegepersonal kommt. Die Pflegekraft will es nicht hinnehmen das Sie den Einsatzort wechseln sollte - aufgrund von Differenzen - und klagt auf Schadensersatz gegen uns als Pflegefamilie. Als Vergleich des Verdienstausfalls benutzt die Pflegekraft die Verdienstnachweise vom Monat des Vorjahres, somit möchte diese Pflegekraft für ein halbes Jahr die Differenz zum Vorjahr einklagen. Meine Frage war nur ob sie die Vorjahresabrechnungen nun Nutzen kann um ein Verdienstausfall darzustellen, obwohl seitens des Arbeitgebers es festgelegt ist das Sie bei Problemen anderswo eingesetzt werden kann.

Danke nochmal für die Antwort.

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