Schadenersatz ja/nein

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7 Antworten

Der Fehler, eine derart kurze Kündigungsfrist zu vereinbaren, fällt der Geschäftsleitung nun auf die Füsse und ist gerade bei Key-Person gar nicht soooo selten...!

Eine Schadenersatzpflicht des Mitarbeiters gibt es genausowenig, wie eine Erscheinenspflicht während der Urlaubszeit.

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Kommentar von Zitterbacke
15.10.2014, 16:52

Sehr Gut ! D. h. .

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Meine Einschätzung ist, dass keine Schadensersatzpflicht bzw. -anspruch besteht.

Der Urlaub wurde gewährt und begonnen. Der AG wußte also über die Problematik, dass eine Urlaubsvertretung (in diesem Falle gar eine Nachfolgerin nötig sein müßte). Der AG hat es selber unterlassen, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Weiteres auch hier nachzulesen: http://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Urlaub.html#tocitem12

Wenn es der Mitarbeiterin gefällt, könnte sie anbieten, gegen eine vorabzahlbare Abfindung und Gehalt zuzüglich zur Urlaubsvergütung die anstehenden Arbeiten innerhalb der regulären Arbeitszeit zu erledigen.

Da es aber sicherlich noch Streitigkeiten um ein sauberes, qualifiziertes Arbeitszeugnis geben wird, sollte vor einer jedweden Reaktion zunächst ein Fachanwalt für Arbeitsrecht konsultiert werden, der natürlich auch die Abfindungsaspekte bewerten und texten sollte.

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Schadenersatz vergessen.

Es gelten die Regeln, die aauch gelten würden, wenn in einem bestehendem Arbeitsverhältnis ein Notfall eintritt.

Man fragt den Arbeitnehmer höflich an, ob er freundlicher Weise bereit wäre, das Problem zu lösen.

Dort würde die Urlaubszeit vorgetragen, was hier nicht möglich ist, also müsste gezahlt werden. zusätzlich alle Kosten die aus dem Urlaubsabbruch entstehen.

Selbst wenn die Probleme auf Arbeitsfehler zurück gehen würden.

Eine Schadenersatzpflicht bestünde praktisch nur bei SAbotage, oder vergleichbarem Verhalten. Manipulation der Buchhaltungsprogramm z. B.

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Kommentar von LittleArrow
15.10.2014, 14:17
wenn in einem bestehendem Arbeitsverhältnis ein Notfall eintritt.

Und hier liegt kein unvorhersehbarer Notfall vor, eher geht es noch um schadensersatzpflichtiges Mobbing einer beratungsresistenten, ignoranten Chefin.

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Wenn sich nun aus dem Telefonterror eine Krankheit bei der Mitarbeiterin entwickelt , müßte der Resturlaub ausgezahlt werden .

Ich würde dieser "Chefin" eine Abmahnung zusenden und die Möglichkeit einer einstweiligen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz durch das Amtsgericht in Erwägung ziehen .

http://www.stalking-justiz.de/handlungsmoglichkeiten-fur-betroffene/juristische-moglichkeiten/einstweilige-anordnung/

Viel Glück !

Gruß Z... .

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ich hatte das auch so gesehen das kein Schadenersatz besteht.

Die Chefin sieht sich jetzt dem Problem ausgesetzt das sie die Fristen die jetzt auf sie zukommen USt-VA etc. nicht selber erledigen kann.

Sie möchte jetzt den Schaden geltend machen da sich die Person weigert ihren Urlaub zu unterbrechen und natürlich ohne Bezahlung die Probleme löst.

Es wird auch nicht höflich gefragt sondern es wird "angeordnet" das die Person zu erscheinen hat.

Allerdings war meine Meinung - es dürfte kein Problem geben da es auch einen Steuerberater gibt der im Notfall alles für sie abwickeln kann. (Ihr sind nur die Kosten zu hoch).

Das mit dem Zeugnis wird stimmen, aber zur Not wäre es möglich einen Anwalt einzuschalten, bzw. darauf zu verzichten.

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Kommentar von LittleArrow
15.10.2014, 14:11

Die Chefin sieht sich jetzt dem Problem ausgesetzt das sie die Fristen die jetzt auf sie zukommen USt-VA etc. nicht selber erledigen kann.

Das sind doch alles keine unvorhersehbaren Neuigkeiten, sondern altbekannte Fristerfordernisse für die Chefin. Und wenn ihr die Kosten für den StB zu hoch sind, dann ist es eindeutiges Organisationsversagen. Es scheint sich hier um einen Fall der menschlichen, arbeits- und steuerrechtlichen Ahnungslosigkeit, Dummheit oder Dreistigkeit der Chefin zu handeln. Das könnte dann für sie schon noch etwas teurer werden, als nochmal "in sich zu gehen".

Der betreffenden Arbeitnehmerin würde ich dennoch zu anwaltlicher Beratung raten, denn vielleicht glaubt die Chefin ja sogar noch, dass sie der Buchhalterin noch "einen zweifelhaften Geschäftsvorfall reinwürgen" kann. Genau dies sollte durch eine klare schriftliche Vorabvereinbarung abgewendet werden. Natürlich gehen auch die arbeitnehmerseitigen Anwaltskosten zulasten der Chefin.

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Meine Einschätzung: Die Chefin hat ein Rad ab!

Und die Telefonnummer würde ich sperren, wenn das geht.

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Lasst die Chefin doch machen.

Welchen Schaden will sie wie geltend machen?

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