Sanktionen gegen Russland: Was passiert mit Aktienfonds die in Russland investieren?

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3 Antworten

Es gibt im Rahmen der Sanktionen Einschränkungen im Kapitalverkehr, jedoch keine Anforderung, Aktien russischer Unternehmen zu verkaufen oder diese nicht mehr erwerben zu können. Der Zugang zur Moskauer Börse besteht weiterhin und deutsche Broker haben hier bisher keine Probleme feststellen können.

Was natürlich passieren wird und auch schon passiert ist: russische Aktien werden aufgrund einer stärkeren Abhängigkeit von weniger Kunden Kurseinbrüche verzeichnen. Lustigerweise fallen einem ja keine russischen Produkte (ok, Kaviar, Krimsekt, aber das war's dann schon, oder?) ein, die man kaufen müßte... auch russische Bürger mit entsprechenden finanziellen Mitteln kaufen ja nicht primär russische Produkte :-) Daher wird dieser Effekt im wesentlichen bei den exportorientierten Unternehmen (Rohstoffe, Energie) festzustellen sein, sowie in einem Anstieg des EUR/RUB. Der Boden war bei ca. 46 gefunden, nun geht es wieder nach oben. Das wird zur Preissteigerung in Russland beitragen.

Man kann solche Gelegenheiten natürlich nutzen, um eine Aufstockung von Russland-Fonds durchzuführen, wenn in der Portfolio-Allokation noch Platz ist. Langfristig wird sich hier sicher wieder eine positive Kursentwicklung zeigen.

mit denen passiert nichts im Sinne, dass ein Verkaufzwang erfolgen würde. Jedoch werden die Fondsemittenten auf diese Sanktionen reagieren im Sinne, dass sie verkaufen bei Kursverfall oder nachkaufen, wenn sie wieder steigende Kurse erwarten.

Nein das müssen die nicht, aber die werden wegen dem Kursverfall der Börsen weniger wert sein.

wfwbinder 31.07.2014, 08:38

DH, da sieht man, dass man für die Situationsbeschreibung keine 3 Absätze braucht.

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