Sammleruhren geeignet als Flucht in Sachwerte in der Finanzkrise?

3 Antworten

Die Rede von der notwendigen "Flucht in Sachwerte" führen vor allem die im Mund (achte mal drauf), die selbst echte oder vermeintliche Sachwerte verkaufen wollen. Die Aussage muss damit noch nicht falsch sein, aber die Stimmen relativieren sich doch. Mit Uhren kenne ich mich nun überhaupt nicht aus, aber lies mal in den Zeitungen nach, wie sich der Kunstmarkt (ähnliche Sachwerte, deren Markt über die Beurteilung durch Liebhaber gebildet wird) entwickelt hat. Da muss es nach der Lehman-Pleite auch in den Keller gegangen sein. Außerdem entwickeln sich einige Teilmärkte total unterschiedlich. Alles vor den Impressionisten ging wohl seit vielen Jahren schon nicht mehr. Könnte bei Uhren ähnlich sein. Was ist, wenn du heute eine Lange und Söhne kaufst und in ein paar Jahren aber die alten IWC-Uhren gefragt sind?

ich kann mihc da nur dem albwolf anschließen und von solchen anlagen abraten. es ist zum einen ja tatsächlich so, dass dir in einer krise kaum jemand so einen luxusartikel abkaufen würde, es sei denn du verkauftst ihn weit unter wert. und außerdem ist so etwas nicht gerade ein unkompliziertes feld. um die richtige uhr zu erwischen, muss man sich schon verdammt gut auskennen. das ist wahrscheinlich komplizierter als eine solide geldanlage

Ich würde von solchen Sammerobjekten abraten. Wenn wirklich Not am Mann ist, bekommst du für solche Objekte nicht mehr das was du bezahlt hast. Im Fall der Fälle, kanns sein, du kannst so was gegen einen Sack Kartoffeln eintauschen. Wenn du eine Immobilie hast, kannst du vermieten, aber für Liebhabereien in Krisenzeiten einen Käufer zu finden, das wird schwierig

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