Sammleruhren geeignet als Flucht in Sachwerte in der Finanzkrise?

2 Antworten

Die Rede von der notwendigen "Flucht in Sachwerte" führen vor allem die im Mund (achte mal drauf), die selbst echte oder vermeintliche Sachwerte verkaufen wollen. Die Aussage muss damit noch nicht falsch sein, aber die Stimmen relativieren sich doch. Mit Uhren kenne ich mich nun überhaupt nicht aus, aber lies mal in den Zeitungen nach, wie sich der Kunstmarkt (ähnliche Sachwerte, deren Markt über die Beurteilung durch Liebhaber gebildet wird) entwickelt hat. Da muss es nach der Lehman-Pleite auch in den Keller gegangen sein. Außerdem entwickeln sich einige Teilmärkte total unterschiedlich. Alles vor den Impressionisten ging wohl seit vielen Jahren schon nicht mehr. Könnte bei Uhren ähnlich sein. Was ist, wenn du heute eine Lange und Söhne kaufst und in ein paar Jahren aber die alten IWC-Uhren gefragt sind?

ich kann mihc da nur dem albwolf anschließen und von solchen anlagen abraten. es ist zum einen ja tatsächlich so, dass dir in einer krise kaum jemand so einen luxusartikel abkaufen würde, es sei denn du verkauftst ihn weit unter wert. und außerdem ist so etwas nicht gerade ein unkompliziertes feld. um die richtige uhr zu erwischen, muss man sich schon verdammt gut auskennen. das ist wahrscheinlich komplizierter als eine solide geldanlage

Erbe und Elternunterhalt bei Alkoholikerin?

Hallo,

mein Opa ist vor ca. 2 Jahren gestorben und hat meiner Schwester und mir zwei Wohnungen per Testament vererbt. Mein Opa hat zwei Töchter. Meine Tante hat bereits eine andere Wohnung per Schenkung erhalten, meine Mutter wurde bis auf das Nießbrauchrecht einer unserer Wohnungen, welche zudem noch nicht vollständig abgezahlt ist, enterbt. 

Leider entwickelt sich meine Mutter (52 J.) durch ihr Verhalten (Alkoholikerin) immer schneller zum Pflegefall. Aufgrund der Zeichenbegrenzung etwas mehr Hintergrund dazu im ersten Kommentar.

Sie hatte bereits früher (unbegründet) eine Pflegekraft, wodurch uns damals das Sozialamt anschrieb aber glücklicherweise befreite. Da sie ihren Lebensstil nicht geändert hat, kommen mittlerweile auch (alkoholbedingte) Krankheiten hinzu, wodurch sie wirklich bald ein Pflegefall werden könnte. 

Nun versuchen meine Schwester und ich natürlich, unser Erbe und "Vermögen" zu schützen, da unsere Mutter uns im Leben bisher ausschließlich geschadet hat, zudem nichts (außer Schulden) hinterlassen wird. Auch haben wir im letzten Jahrzehnt sehr sparsam gelebt, um aus diesen Verhältnisse rauszukommen. Jetzt zusehen zu müssen, wie dies uns ggf. wieder genommen wird, fühlt sich sehr unfair an. 

Daher haben wir folgende Fragen:

  • Denkt ihr, dass wir für unsere Mutter aufkommen müssen? Diverse Nachweise über das Fehlverhalten unserer Mutter in der Kindheit (z.B. Unterhaltstitel) und ggü. unserem Vater liegen vor und hatte das Sozialamt bereits einmal akzeptiert. Allerdings war das Erbe damals noch kein Thema.
  • Könnte meine Mutter ihren Pflichtteil einklagen? Wie hoch wäre dieser?
  • Sie ist neu verheiratet, natürlich mit einem Alkoholiker. Dieser hat durchblicken lassen, nur wegen dem potenziellen Erbe geheiratet zu haben. Hat er hier irgendwelche Möglichkeiten?
  • Kann das Sozialamt, sobald eine Forderung vorliegt und es über die Nachlasssituation Bescheid weiß, den Pflichtteil einklagen?
  • Können private Gläubiger irgendwie dafür sorgen, dass der Pflichtanteil eingeklagt wird? Unserer Mutter ist vermutlich in einem privaten Insolvenzverfahren.
  • Das Nachlassverfahren ist noch nicht ganz durch - kann unsere Mutter das Erbe ablehnen? Gibt es eine Frist? Entfällt dadurch auch ihr Anspruch auf den Pflichtteil?
  • Kann das Sozialamt uns zwingen, die Wohnungen zu verkaufen, wenn wir nicht anderweitig für die Pflege aufkommen können?
  • Falls sie ihren Pflichtteil einklagen könnte, also z.B. einen Teil der Wohnungen, wer bekommt diesen dann, wenn sie verstirbt? Wir hatten eigentlich vor, ihr Erbe aufgrund der Schulden abzulehnen.
  • Wäre es vielleicht sinnvoll, direkt zu einem Anwalt für Familienrecht / vor Gericht zu gehen?

Wir versuchen aktuell, uns solange wie möglich selbst um sie zu kümmern. Bei einem Stundensatz von ca. 60€/h des Dienstes erledigen wir den Einkauf lieber selbst, soweit/solange noch möglich. Natürlich gegen unseren Willen, aber unsere Mutter scheint hier leider am längeren Hebel zu sitzen.

Vielen Dank für die Zeit und Auskünfte. 

...zur Frage

Insolvenzverfahren - darf man Sachwerte behalten

Wenn man in ein Insolvenzverfahren gehen will - darf man Sachwerte (Luxusgüter) behalten? Gibt es da sowas wie Freigrenzen? Oder wird das mit den Schulden verrechnet gepfändet o.ä.? Müssen solche "Luxusgüter" überhaupt angegeben werden?

...zur Frage

Suche eine sichere Sachwertanlage

Ihr wisst alle; wir leben in unsicheren Zeiten, was Wirtschaftslage, Banken und unser Geld angeht. Also stelle ich wieder die Wohin-damit.Frage: Wohin mit den €, die auf der Bank rumliegen, ohne dort nennenswerte Zinsen zu erbringen? Mir schwebt eine Beteiligung an einem Windrad- oder Solarenergieprojekt vor; da gibts aber endlos viele und ich vermags nicht zu unterscheiden. Sicher ist nur, dass ich nicht allein auf die Verzinsung sondern eher mehr auf die Sachwertbeteiligung achten möchte. Gibts da Tipps?

Wär schön!

...zur Frage

Kauft die Bank mir auch Sachanlagen ab?

Angenommen ich investiere mein Geld aufgrund von Inflationsangst in Sachanlagen, wie z.B. Edelsteine. Kauft mir die Bank dann diese auch ab, wenn ich kurzfristig Geld benötige oder kann es sein, dass ich auf Sachanlagen sitzen bleibe und diese nicht los bekomme?

...zur Frage

Welche Sachwerte sind ein guter Schutz während der Krise und bei Inflation?

Ich habe öfter gehört dass viele Anleger jetzt in Sachwerte flüchten weil sie eine Inflation erwarten. Welche Sachwerte kann man jetzt zum Einstieg empfehlen? Sollte man alles in Sachwerte investieren? Oder welchen Anteil maximal?

...zur Frage

Was passiert mit meiner Lebensversicherung im Falle einer Hyperinflation?

Ich hatte gestern die Frage gestellt, ob es sinnvoll ist aus meiner Lebensvers. auszusteigen. Die meisten haben mir davon abgeraten, was ich grundsätzlich auch nachvollziehen kann, zumindest unter normalen Umständen. Nun ist es aber so, dass ich Schlimmes befürchte, was die Finanzlage in EU und auch in Deutschland angeht. Was genau würde denn mit meiner Lebensversicherung passieren im Falle einer Hyperinflation oder Staatsbankrott???? Wäre mein Geld unter solchen Umständen nicht besser in inflationssichere Anlagen, wie z.B. Sachwerte...... aufgehoben? Oder sollte ich trotz der Bedenken, die man tagtäglich in der Presse liest, und die schließlich nicht von der Hand zu weisen sind, meine Lebensversicherungen weitere 3 und 5 Jahre aufrechterhalten????

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?