Säumniszuschlag vom Finanzamt einfordern?

6 Antworten

So, jetzt habe ich auch herausbekommen, wie man dieses chique Schriftbild hinbekommt. Da sieht doch die Antwort bzw. die Frage gleich viel wichtiger aus, nicht wahr?

Also, ich finde folgendes:

https://www.finanztip.de/zinsen-auf-steuererstattungen/

Jetzt müßtest Du also nur noch überlegen, für welches Kalenderjahr Du die Steuererklärung eingereicht hast und ob inzwischen 15 Monate vergangen sind. Und dann das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwarten, wenn ich das richtig verstanden habe.

Die Zinssätze des FA sind allerdings unschlagbar und insofern evtl. ein guter Anlagetip.

Mir ist nun allerdings unklar, ob man eine Verzinsung selbst provozieren kann, indem man z.B. erst für einen überhöhten Lohnsteuerabzug sorgt (oder für überhöhte Vorauszahlungen bei selbständigen Einkünften) und dann die Steuererklärung so spät wie möglich (also erst kurz vor oder nach Schätzung) abgeben kann. Das war ja aber auch nicht Deine Frage.

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Er müsste nichts überlegen - die Zinsen werden nämlich (in begründetem Fall) von amtswegen festgesetzt (wie im umgekehrten Fall auch).

Verspätete Abgabe kann übrigens zu Verspätungszuschlägen führen. - und zu einem "Kringel auf der Akte".

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Es geht hier eindeutig darum, dass meine Steuerer4klärung, obwohl gleichzeitig aus dem Steuerprogramm übermittelt und auch die komprimierte Erklärung, mit der meiner Frau eingereicht wurde

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@rolli1865

Zinsen gibt es trotzdem erst 15 Monate nach Ende des betreffenden Steuerjahres, bzw. ab dem 16. Monat.

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@rolli1865

FA argumentiert das sie für ein externes Programm keine Gewähr übernimmt

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Du kannst maximal einen "Untätigkeitseinspruch" einlegen.

Frage:

  • was bedeutet "eindeutig nachweisbar"?
  • In welcher Form kannst Du das nachweisen?

Lies zu der Thematik auch diesen Beitrag:

https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Finanzamt-troedelt-article19684457.html

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Solches Zeug liest man erst dann, wenn man den entsprechenden Paragrafen (ich glaube § 347 AO - nachschauen mag ich nicht) nicht verstanden hat.

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Der Nachweis ist die versandmitteilung mit der Telenummer, aus dem Steuerprogramm

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Klar kannst du das.

Das wird aber erfolglos bleiben.

Es gibt nämlich keine Frist bis zu der das Finanzamt eine Steuererklärung veranlagt haben muss.

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Die gibt es schon - er wird aber dennoch zu nichts führen, weil ich an den eindeutigen Nachweis nicht glaube.

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@correct

Den gibt es aber tatsächlich, das ist nämlich aus dem Steuerprogramm der Versandnachweis mit der Telenummer. Da ist das Datum und die Uhrzeit drauf

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darum geht es auch nicht. meines Wissens nach ist diese Frist aber bei 6 Monaten nach einreichen

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@rolli1865

man kann dann Untätigkeitsbeschwerde oder Untätigkeitsklage einreichen, das FA muss sie aber trotzdem nicht fertig haben.

Und trotzdem gibt es darauf keine Verspätungs- oder Säumniszuschläge, die gehen nur in die andere Richtung.

Und außerdem muss er nachweisen,d ass er eine Ereklärung eingereicht hat.

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Wie Steuerbescheid (2013) mit nachträglich festgestellter Verlustfeststellung (2010-2012) ändern lassen?

Hallo zusammen,

es hat funktioniert!!

Ich habe im Jahr 2013 eine Steuererklärung abgegeben und einen wirksamen Steuerbescheid für das Jahr 2013 bekommen.

Rückwirkend konnte ich nun meine Studiumskosten für die Jahre 2010, 2011 und 2012 als Verluste geltend machen und habe für alle 3 Jahre einen Verlustfeststellungsbescheid bekommen.

Da es sich dabei um einen Grundlagenbescheid handelt, ändert sich ja damit auch die "Grundlage" für danach ergangene Steuerbescheide, oder? Ich will den Verlust jetzt mit meinem ersten Einkommen aus 2013 und den Rest mit dem im Jahr 2014 verrechnen lassen.

Meine Frage:

wie gehe ich jetzt weiter vor? Wird mein Steuerbescheid für 2013 automatisch angepasst? Oder muss ich das beantragen? Gibt es eine Frist?

Für das Jahr 2014 und später habe ich noch keine Steuererklärung abgegeben, das muss ich also noch dieses Jahr tun.

Die Verlustvestellung zum 31.12.2012 ist mir Anfang Juli zugegangen.

Danke für eure Hilfe!
Pia

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Steuerbescheid für Jahr 2011 widerrufen

Hallo,

Ende 2011 habe ich mein Studium abgeschlossen und bin in das Berufsleben eingestiegen. D.H. im Jahr 2011 habe ich insgesamt um die 3000 Euro Brutto verdient. Anfang 2012 habe ich Steuererklärung abgegeben und natürlich das bezahlte Lohnsteuer in voller Summe erstattet bekommen. Nun überlege ich mir wie ich die Steuererklärung für das Jahr 2012 machen soll. Gibt es die Möglichkeit den Steuerbescheid von 2011 nichtig zu erklären und Anfang 2013 die Steuererklärung für zwei Jahre also (2011 und 2012) abzugeben, sodass nicht nur der Freibetrag von 8004 Euro im Jahr 2012 sondern auch der Freibetrag von 2011 in voller Summe angerechnet werden soll? Ich verdiene 2000 Brutto monatlich. Es würde sich enorm auf die Steuererklärung auswirken und ich würde das eingehaltene Lohnsteuer in voller Summer erhalten können, wenn ich beide Jahre verrechne.

Danke im Voraus für Eure Tipps/ Hilfe.

Grüße

Marcin

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