Frage von sunni123, 34

Sachkundeprüfung Hund bzw.Steuernachweise Hund?

Hallo,

es geht um folgendes:

Ich habe mindestens seit 1984 einen Hund gehabt. Ich habe ihn jeweils gekauft. Da ich nicht gearbeitet habe, wurde der Hund jeweils auf meinen Ehemann angemeldet. 2015 ist mein Ehemann plötzlich verstorben. An meinem alten Wohnort kein Problem.

Im Jahr 2015 nachdem mein Ehemann verstorben ist, habe ich den Hund auf meinen Namen angemeldet und auch erklärt, warum der Hund auf den Namen meines Mannes steuerlich geführt wurde. Es gab keine Probleme. Es reichte das ich erklärte, dass ich den Hund gekauft habe (keine Belege mehr nach über 10Jahren) und das mein Ehemann dafür die Steuer gezahlt hat.

Jetzt musste ich umziehen und die neue Gemeinde akzeptiert die letzten 2 Jahre nicht und fordert eine Sachkundeprüfung von mir.

Das ist für mich so nicht einfach möglich, da ich das Erbe ausgeschlagen habe und auch auf die Unterlagen keinen Zugriff mehr hatte. Evtl. kann ich für 2014 von meinem Ehemann noch nachweisen, dass wir einen Hund angemeldet haben. Sonst könnte evtl. über den kl. Dienstweg von Gemeinde zu Gemeinde nachgefragt werden.

Ist das rechtlich korrekt? Bitte keine persönliche Beleidigungen! Ich bin gerne bereit für den Hund zu zahlen und ggfs auch nachzuweisen, dass mein Ehemann die Steuern dafür bezahlt hat, soweit wie möglich.

Vielen Dank im Voraus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Snooopy155, 21

Die neue Gemeinde akzeptiert wohl die beiden letzten Jahre als Du der Halter des Hundes warst, aber gefordert ist eine 3-jährige Haltung. Daher kann die erneute Sachkundeprüfung gefordert werden.

Selbst wenn Du den Nachweis erbringst, dass Du diesen Hund schon zu Ehezeiten geführt hast, muß der Sachbearbeiter dies nicht anerkennen, genausowenig wie die Entscheidung der vorherigen Wohngemeinde.

Kommentar von sunni123 ,

ist alles Neuland für mich und ich muss schauen, was nun wirklich gefordert wird....aber danke!!!

Antwort
von Primus, 19

Also mein Rat wäre, diese Sachkundeprüfung neu zu beantragen, da sich die Kosten dafür im Rahmen halten ( 35 - 50 € je nach Bundesland)

So ersparst Du Dir viel Schreibe - und Telefoniererei.

Du weißt ja wie schnell deutsche Bürokraten arbeiten ;-))

Kommentar von sunni123 ,

Ist verdammt schwierig und ich muss schauen, was nun wirklich gefordert wird, aber Danke!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten