Rund zehn Millionen Haushalte in Deutschland haben keine Rücklagen. Was läuft da schief im reichen D?

4 Antworten

Nichts läuft falsch. Es ist nur logisch. Wir hatten im letzten Jahrhundert zwei Hyperinflationen und ein Sozialsystem, das nur dem Bedürftigen hilft.

Bei einem Großteil von denen, die keine Rücklagen haben, dürfte das ganz einfach logisch sein.

Du musst überlegen: vor Riester und Rürup war alles, in das man sparen konnte pfändbar. Dann kommt Riester und erst seit 2018 gibt es dadurch mehr, als wenn man nur Grundsicherung bekäme. Auch das scheint nicht allzu attraktiv zu sein.

"Echte" Rücklagen, also liquide mehr, als man für ein neues Auto oder den Urlaub braucht, muss man abgegen, wenn irgendwas passiert und es passiert so schnell irgendwas.

Andererseits, wie will man denn in der heutigen Zeit (abgesehen von der Kurzarbeit/Corona) noch Rücklagen bilden? Nimm als Beispiel mal eine Familie mit zwei Kinder. Er Vollzeit, sie Teilzeit. ein Kind im KiGa, das andere in der Schule.

Wo willst du da noch was zur Seite legen? Heutzutage kann man froh sein, wenn man keine Schulden hat und auf +-0 am Monatssende steht.

Glaubst du, es gab eine Zeit oder es gibt auf der Welt einen Ort, wo man das nicht sagen kann?

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@Rat2010

Ja, stimmt. Alles wird teurer, nur das Gehalt bleibt gleich

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Du schon wieder! Wie kommst Du darauf, das in "reichen Ländern" alle Menschen Rücklagen haben müssen?

Nein das ist nicht so, es ist eher anders herum. In eher nicht so reichen Ländern haben die Menschen Rücklagen, weil sie es gewohnt sind, selbst vorzusorgen.

Ausreden, das man ja nicht genug Geld hat, sind immer da. Nein, das neue Auto ist natürlich wichtiger, als ein Sparguthaben. Gerade die Nationen dessen Wirtschaft sich auf Binnen-Verbrauch stützt, sind besonders negativ betroffen. Weil es ja vor- gelebt wird. Beste Beispiele USA, GB, Deutschland. In USA kann man jetzt beobachten, wie die Leute mit noch so großen SUVs bei den kostenlosen Lebensmittelausgaben vorfahren. Wie absurd ist das denn? Geld für Riesen SUVs ist da, Geld für Lebensmittel nicht.

Na ja Donald lebt es ja vor. Pleiten als Geschäftsmodell.

Das ist auch eine Frage der Verteilung.

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