Rürup Rente mit 55 Jahren

3 Antworten

Hallo ihr tolle Helfer,

besten Dank für die guten Ratschläge. Ich glaube da hat wirklich einer nur seine Provision im Kopf. Werde mich nicht für das Produkt entscheiden, sondern mir einen seriösen Berater suchen. Danke & viele Grüße Micha

Berater riet mir meine ganzen Ersparnisse von knapp 60.000€

Um die Sache mal ganz ruhig anzugehen, frage diesen Berater nach seinen Provisionen, die er durch den Abschluss in den nächsten 3 Jahren verdienen würde. Danach überlege Dir, ob es nicht besser ist, dem Berater einen Vogel zu zeigen und von diesem Betrag gleich am nächsten Wochenende eine Fete zu feiern.

Bitte denke daran, dass eine Rüruprente kein Sparkonto, sondern eine Altersvorsorge ist. Du kommst nimmer an das eingezahlte Geld, um Dir davon z. B. ein Auto zu kaufen. Und bei einem Bruttogehalt von € 2.200/Monat hast Du kaum einen steuerlichen Effekt in der Ansparphase, bist aber Dein Geld los!

Ziemlich zornig würde ich, wenn ich meine gesamten Ersparnisse in ein einziges Anlageprodukt legen sollte. Erstens fehlt mir dann der Notgroschen und zweitens hätte ich ein Klumpenrisiko (abgesehen davon, dass es sich um einen Rurüpvertrag handelt).

Mein Rat: Lass in Deinem speziellen Fall die Finger von diesem Produkt, dass nur den Berater Freude bereitet.

@LA: Danke für Deine noch pointiertere Aussage - ich bin immer etwas vorsichtig, mich ohne Kenntnis der Gesamtsituation zu weit aus dem Fenster zu lehnen.

Provisionen, die er durch den Abschluss in den nächsten 3 Jahren verdienen würde.

Eine kleine sachliche Korrektur sei mir aber erlaubt: Die Abschlussprovision für die Bank würde in den ersten 5 Jahren anfallen und ca. 3.000 € ausmachen, pro Jahr also 600 €.

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@GAFIB

Danke für Deine Meinung und Ergänzung.

Ich habe mehrfach den Fragetext gelesen, um Gründe zu finden, was für eine Rüruprente spricht. Aber da ich nur diesem Text ("meine ganzen Ersparnisse", "€ 2.200 brutto") folgen kann, habe ich keinen Strohhalm für diese Art der Altersvorsorge gefunden.

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Die Rürup-Rente wird erst ausgezahlt, wenn die "normale" Rente ausgezahlt wird, also keinesfalls mit 55 Jahren. Oder bist Du jetzt 55 Jahre alt und fragst Dich ob Du jetzt noch eine Rürup-Rente abschließen sollst?

Man kann 20.000 EUR (genauer einen jährlichen steigenden Prozentsatz davon) steuerlich geltend machen. Dabei sind aber die Arbeitnehmer- und die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zu berücksichtigen, sprich von den 20.000 EUR abzuziehen. Also dürfte der steuerliche Effekt deutlich geringer sein, als behauptet. Und wenn die Rente ausgezahlt wird, unterliegt sie komplett der Versteuerung.

Würde mal sagen: eine klassische Falschberatung und der Berater hatte offenbar mehr seine Provision als Dein Wohlergehen als Rentner im Blick.

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Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

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