Rürup-Gespartes von der Steuer absetzen - wieviel Prozent ist absetzbar?

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Du kannst von den Beiträgen, für die Basisrente für 2011 einen Anteil von 72% und für das Jahr 2012 einen Anteil von 74% steuerlich geltend machen. Dieser Anteil steigt jedes Jahr um 2% bis er 2025 bei 100% liegt.

Konkret bedeutet dieses, dass Du für 2011 also 72% von 20.000 € also 14.400 € absetzen kannst (weil Du 20.000 € tatsächlich gezahlt hast). Würdest Du in 2012 nun 14.400 € zahlen, könntest Du davon 74%, also 10.656 € steuerlich geltend machen.

Also: der Anteil von 72%, 74%,... bezieht sich immer auf den tatsächlich für die Rürup-Rente gezahlten Beitrag und nicht auf den Höchstbeitrag von 20.000 €.

Wenn Du nicht gerade mit der Versicherungs vereinbart hast, jedes Jahr 20.000 € zu müssen, musst Du das auch nicht. Das ist ja gerade das Praktische an der Rürup-Rente, dass man flexibel mehr zahlen kann, je nach Kassenlage.

kurze Ergänzung: die 20.000.- € für Ledige reduzieren sich drastisch für den Fall, dass es sich beim Sparer in der Rüruprente um einen Geschäftsführer oder Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH oder Vorstand einer AG handelt, wenn glichzeitig eine Anwartschaft für eine betriebliche Altersversorgung vorliegt, nachzulesen in § 10 Abs. 3 Satz 1 und 2 EStG (gekürzter Steuerfreibetrag).

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Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

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