Rückzahlung an Familienkasse wann und wie?

3 Antworten

Nach dem 18. Lebensjahr, muss der Familienkasse nachgewiesen werden, dass 

weiterhin eine schulische Ausbildung, eine Berufsausbildung (Studium) absolviert wird.

Nur dann besteht bis zum 25. Lebensjahr und unter Umständen darüber hinaus Anspruch auf Kindergeld.

Deiner Schilderung nach, werdet ihr ohne wenn und aber zur Rückzahlung aufgefordert werden, und dies mit 100%iger Sicherheit und mit sofortige Fälligkeit ‼️

Lies insbesondere dazu den Abschnitt: " wann erfolgt die Rückzahlung des Kindergeldes"

https://familienkasse-kindergeld.de/kindergeld-rueckforderung-hintergrund-einspruchsmoeglichkeiten-und-verjaehrungsfristen

sie Vollzeit gearbeitet und war leider auch nicht Ausbildungssuchend und hat sich dementsprechend nicht auf Ausbildungstellen beworben, sondern auf Jobs.

Damit ist das Thema durch und die Familienkasse fordert das Geld berechtigterweise zurück.

Zahlt die Familienkasse das Kindergeld direkt an den Nachwuchs aus, gilt in der Regel dennoch: Bei möglichen Rückforderungen müssen Eltern unter Umständen Geld zurückzahlen, das sie nie bekommen haben.

..... der kindergeldberechtigte Elternteil ist meist in der Pflicht, den Betrag zu begleichen - und nicht die Kinder. Darauf macht der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) aufmerksam und verweist auf ein Urteil des Bundesfinanzhofes(Az.: III R 29/15).

Unter welchen Voraussetzungen würde die Familienkasse das Geld nicht zurück verlangen?

Wenn der Nachweis erbracht werden könnte, das "Töchterchen" ausbildungsplatzsuchend war, und diese Suche auch mit Kopien von Bewerbungsschreiben, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, Absagen .... etc. beweisbar wäre.

Richtig. Die Eltern sind in der Rückzahlungspflicht, auch wenn sie das KG an das Kind weitergeleitet haben. Eine Ausnahme bildet hier nur ein Abzweigungsantrag des Kindes.

Auch wenn die Eltern selbst die direkte Überweisung des KG durch die Familienkasse an das Kind veranlasst haben (das geht auch), sind sie rückzahlungspflichtig.

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@Andri123

Ich begreife immer nicht dieses Jammern ... ewige Zeiten danach. Bei uns wird auch das KG an alle Studikinder weitergeleitet ..... und mir wäre bekannt wenn eines meiner Kinder seine Ausbildung beendigen würde. Also lag / liegt es auch in der Verpflichtung des Elternteiles auf so etwas zu achten.

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@wilees

Ja, war bei uns in der Familie auch so. Aber der Fragesteller hat das gar nicht thematisiert.

Ich habe aber mal als Betreuerin das Risiko der Umleitung durch das Elternteil auf mich nehmen "müssen", da es sonst anrechnungsmässig alles sehr kompliziert geworden wäre in dem sehr speziellen Fall. Hat aber alles geklappt.

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Kann die Familienkasse das Geld zurückverlangen ?

Ja.

Unter welchen Voraussetzungen würde die Familienkasse das Geld nicht zurück verlangen?

Nur dann, wenn Anspruch auf Kindergeld vorläge. Ist hier aber nicht gegeben.

Unter welchen Umständen hätte Anspruch bestanden?

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@Nichtallwissend

Wenn der Nachweis erbringbar wäre, das "Töchterchen" ausbildungsplatzsuchend - gemeldet - war, und diese Suche auch mit Kopien von Bewerbungsschreiben, Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, Absagen .... etc. beweisbar wäre.

Bedeutet also .... auf Dich / Euch wird eine Rückforderung in Höhe von 3622 Euro .......... ( 5 * 194 = 970 Euro + 13 * 204 Euro = 2652 Euro ) zukommen.

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